Die letzte Herbaria

Die Schlange biss sich in den falschen Schwanz; welche Wechselwirkung können wir uns nicht vorstellen? Die Sauberkeit des Magens war ihr Thema, von dem sie selbst dann nicht abließ, als ihr bereits Grübchen wuchsen, gefüllt mit Tupfen aller Tugenden, sagen wir: einer Oase, die sich stets sorgenvoll bereit hielt, als könnten wir das jemals vergessen. Selbst das Geschirr umzäunt, selbst die Sandalen am Fliehen gehindert. So könnte sie sich doch sehen lassen, oder etwa nicht? So also sah man sie und sah sie nie wieder wie an diesem Tag, beinahe nass. Dass er in das Gewölk von hintenrum hineinfasste und ein Stück des Wacholders vorfand, unterschied sich nicht von den Praktiken, die unter dem Saum stattfinden sollten. Beschmierte Stullen sind der Preis, also wuchsen sie, je länger sie vermoderten. Eine Party in einer dieser alten Telefonzellen mitten im Wald, mitten im kernigen Moos, Nummern troffen von der bewegten Masse, die Einschätzung war schwierig. Um etwaigen Vergiftungen vorzubeugen kramte sie im Handschuhfach herum, fand tatsächlich Reste dieser alten Landkarte wieder, freigesetzte Plakate sozusagen, an vier von fünf Ecken mit Tesa befestigt, bleich wie ein Glas Milch, bevor es getrunken wird. Die letzte Herbaria.

Vor allem aber ist die Dunkelheit nicht allumfassend. Zünden wir ein Streichholz an, verschwindet sie. Das Streichholz indes haben wir uns von dem Blitz abgeschaut, in einer jenen mystischen Nächte, die nicht näher zu bestimmen sind. Es gab diese Erfindung nämlich nicht, das Feuer hat nie jemand entdeckt.

Fortschritt bedeutet, Wissen auszulöschen, für immer hinter sich zu lassen, um dadurch Kultur zu ersinnen, die aus der Trauer besteht, Verlorenem nie wieder habhaft werden zu können.

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    Ich bin, von dir genommen,
    in den kleinsten Winkeln deines Raumes daheim.
    Meine schwarzen Augäpfel
    sind die Dunkelheit der Welt gewöhnt.
    Kein Augenweiß. Nichts Irisierendes,
    das isoliert betrachtet werden kann und will.
    So hocke ich einfach da
    und nehme wahr,
    wie ein Haus Zeit konserviert.
    Mein Mund, eine Melasse, die Fliegen fängt.
    Denn das, was sie nicht fängt, wirft
    sie auf Wunden. Ins hypnotische
    Meer der Mütter greift meine Seele fingerlang.
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    hätte.
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    Die atmosphärischen Störungen von jenem Weizen zu trennen,
    Das nicht in ein Brot fährt, die zarten Verwehungen anzuerkennen,

    Ohne Gegenwehr, ohne einen Wimpernschlag in Anspruch zu nehmen.
    Selten haben wir unsere Tage wie vorgesehen verbracht,
    Ungesehen, Staubteufel auf einem Friedhof in der Nacht.