eine bestimmte Stelle an der Schulter bringt das radfahrende Mädchen in die Bredouille, das umfällt während ein Papierfetzen Bazooka-Joe auf das Ufer späht zappelt, die Hose ist fast weg, der weiße Teig zeigt die Sitzbacken jetzt aber schon etwas arg die Voyeure atmen oder besser gesagt, die Hacke eines Fußes, feuert auf das Kaugummipapier beim Wiedererstarken des gefällten Mädchens, das aufsteht und um sich schlägt wie eine Transportschnecke wenn ich groß bin, will ich eine Wolke heiraten, die soll mir dann Ja sagen und Kaffee kochen, überall Steine, die wachsen da wie Blumen, die sich bewegen, vor der Menschheit Häuser bauen (nennen wir das Höhle oder Loch?)
Ich bin auf der Suche nach dem Seltsamen. Das Leben, die entblößten Träume… oder mehr noch : der fehlende Sinn, der nur dann fehlt, wenn er wirklich fehlt und nicht etwa wenn es ihn gar nicht gibt.
Dieser Baustein, der beweisen könnte dass die Schöpfung eine runde Sache ist, alles eingerastet und läuft wie geschmiert, wir haben die Vernunft doch tatsächlich als solche erkannt, hurra.
Die Gebäude und Räume können nur von einer Seite aus betreten werden, eine Auswahl fällt daher leicht. Im Innern aber stecken die Möglichkeiten einer ausgedehnten Traumwanderung, die
– wie eine gute Geschichte – irgendwo anfängt und irgendwo aufhört. Das Vorher und Nachher ist nur als Potenz vorhanden, aber es wiegt schwer in seiner Nichtausgesprochenheit.
Das Leben, die entblößten Träume…
Das Seltsame hat einen anderen Grund als das Gewöhnliche zu konterkarieren, es führt seinen Tanz in Stille aus und ist präsent wie ein Bild, das von einer ruchlosen Hand überpinselt wurde, in der Annahme, niemand würde kratzen oder schaben oder sich fragen, warum die Farbe derart monströs aufgetragen wurde, ob sich da nicht ein Geheimnis finden ließ bei der Entscheidung :
Welches der beiden Kunstwerke soll dem Vergessen in den Rachen geworfen werden? – von denen eins vielmehr ein quasi-Kunstwerk ist, mit einem quasi-Dasein.
Zerstören wir das Sichtbare für etwas, das wir nicht kennen – und wäre ein Vergleich nicht ohnehin töricht? Eine Skizze ist der erste Beleg für die Dauer, denn solange immer alles möglich ist, vergeht kein Gedanke ungedacht.
Wenn meine Träume unerträglich für sie wurden, sprach sie in der Dunkelheit auf mich ein, anstatt wegzulaufen. Ich vernahm das Stimmengewirr der Toten, unter das sich ihre helle Stimme mischte, die durch den gewaltigen Ton der Angst mich an meine Verantwortung erinnerte, die ich für sie habe, und so erwachte ich, ohne jedoch die Trugbilder abwenden zu können. Alle Schatten verwandelten sich in kriechende Erinnerungen, in totgeschlagene Fingerzeige im Embryonenstadium. Nichts wäre mir willkommener gewesen, als alle Tage lang zu schweigen. Ich bedaure zutiefst, was ich bin – jetzt führe ich sie an den Ort, an dem ich das wurde, was sie liebte und fürchtete zu gleichen Teilen. Ich führe sie an den magnetischen Mittelpunkt der bizarren Kleinigkeiten, die wie in einem Museum darauf warten, betrachtet zu werden, bewegungsunfähig, an sich unsichtbar. Nur Reize und Impulse, nur bestätigt durch unsere Beobachtung erfüllen wir die Leere, die uns ein Spiegel ist. Ich werfe ihr Blicke zu, während ich das Dorf in der Halbtotalen betrachte. Nichts hat sich verändert: Leere, die damit beschäftigt ist, nicht zu existieren. Genauso wenig wie du, die ich hier dennoch zu finden hoffe, damit ich euch beide verschmelzen lassen kann.
du musst dich in den Breitbeeren niederlassen, sonst küsst uns die Jagd
kroch strumpfbehaart auf den Schnappgrund zu : Bist du das? Du hast Öl im Aug!
in finstren Ecken zu wähnen den Schmutz Myschkin zerbricht die Gesetzestafeln nicht er dreht sie nur um & zeigt, daß auf der Rückseite das Gegenteil geschrieben steht
Der Druck auf meine rechte Körperseite,
auf diese Extremitäten,
die Knochen,
die äußeren Flächen.
Das Hervortreten der Schulterblätter.
Die Unterbindung des Blutflusses der Beine.
Das Gras berührt,
die Wange den Boden.
Das Klaffen der oberen Lippe.
Die Beckenschaufel wieder und wieder
in Erde bewegt.
Die starkschnellen Schläge.
Links, unter meiner Brust.
Unter den Rippenbögen, die flache Atmung.
Die Weite von vorn,
von hinten Wärme.
Die Haut deiner Hand.
Das Blut schmeckt eisern.
»Maybe the next one. Maybe the next one.«
(angelehnt an die Romanverfilmung "Crash" von David Cronenberg)
Die Nacht fiakert zurück und hinterlässt einen Sägenschärfer aus Hebanz in der Nähe des Sägewerks an der Hohen Mühle, das auf seinem Gelände auch eine Fischzucht ermöglicht, deren Ergebnisse dann in Buchen-, Weiden-, Erlen-, Birken-, Pappel-, und Eschenspäne in den Schlot gehängt werden, um heißzuräuchern. Fleischrauch erhebt sich und bildet Fischskelette in der Luft, vergänglich wie ein Ameisenleben. Der Fischfang hat hier eine seltsame Tradition, ungewöhnlich für ein Land, das sich so weit entfernt vom Meer befindet (obwohl sich im Präkambrium eine stolze Schwemme hier einsam fühlte).
Aufgrund des Durcheinanders und der Angst, dass die Zeit Haarpulver erzeugen könnte, befinden sich in den Ecken Medaillons und Tröster-Krawatten.
Es ist absolut exquisit.
In diesem romantischen Kit dreht sich alles darum, elegante Epochen der Vergangenheit zu romantisieren und mit Rosen zu vermischen.
Es gehört zur Nostalgic Essence Collection.
Sie sehen keine Fälschungen mit angeblicher „Weichzeichnung“ oder selbstgemachten zerstörten Stoffstrümpfen.
Einseitig sind noch die alten Halterungen für den Himmel vorhanden. – Dieser fehlt jedoch.
Er wurde früher in die Kupferwanne gelegt, um den Badegast vor der Hitze der darunter liegenden Brände zu schützen. Man konnte ihn aufhängen oder hinter einen alten Spiegel klemmen.
Gekauft wurde er vor vielen Jahren von einer wundervollen Dame mit langen irisierenden Hahnenfedern und einer glorreichen fliegenden Krähe in einem kleinen Dorf zwischen Bergerac und Monbazillac in der Dordogne.