Es regnet brossierte Hüte; wer etwas dafür kann, sollte jetzt nicht zögern, die Hand zu heben.
Während die Hände sich erheben, die Hüte zu fangen, den eigenen ins Dickicht zu verlagern, schreibt man Schuldscheine aus.
Es war eine dunkle Hut-Nacht, die Schreibmaschinen griffelten von Richtung der Nordwest-Allee.
Wer konnte, aß etwas auf, sei es eine Vermisstenanzeige, ein parfümierter Liebesbrief, der Griff einer Pandora-Büchse, ein geliehenes Ohr.
Dann setzte man sich unter einen tapferen Zweig, maß den Umfang seines Schädels anhand gelesener Bücher, und probte den letzten Reim eines verwandten Geistes, nicht länger als zweihundert Jahre tot.
Die Gasthäuser rollten ihre Fässer aus den Kellern
"bring out the dead!"
manche nutzten die Zeit bis zum Aufprall mit dem Nachspielen eines Horoskops.
Ältere Herrschaften wurden mit Zöpfen schick gemacht, den Töchtern abgeschnitten, auf dass niemand erkennen soll.
Hätte ich noch ein wenig mehr Zeit, würde ich über die bahnbrechende Erfindung der Dorfstraße reden.
Die Schnecke erfährt ihr Tempo hinter vorgehaltener Hand. Heimlich bekommt sie dafür ein Haus, das wie ein Trichter Zum Kleinsten und zum Größten hin führt, aber langsam. Langsamer als die Farben aus Gesichtern rutschen, Die auf der gleichen Strecke unterwegs sind, In einem Raum, der abstrakt scheint, mehrteilig, Wie es die optische Täuschung oft vormacht, Wenn die Perspektive, von der nun alle reden, Nicht mehr vorhanden ist, wenn sie dem Ultraschall Des Gehörten, dem Infrarot der Nacht, durch ihre Wärmepausen weicht.
Dann bleiben gesprochene Worte auf der Strecke liegen, Keiner kümmert sich um das Gepäck des anderen. Im Forst sitzen die Tafeln mit den Umsteigemöglichkeiten fest, Behaupten sich nicht gegen Bäume oder Gräser, haben Es aufgegeben, die richtige Stelle mit einem X zu Markieren. Sie werden kaum aufgedeckt, gefunden werden. Deine Hand leuchtet einen Ballon an, aber auch diese Geste bringt keine Zeit zurück, die auf der Reise verloren Ging. Trotzdem folgen die Vögel dem Licht zurück in Ihre Nester, die jetzt, da sie älter sind, bereits Vertrocknet und mit eingeworfenen Fenstern einen Tanzsaal Abstrakter Gerüche bilden.
Nehmen wir auch nur ein einziges Muster fort, hebt sich Die Distanz bereits wieder auf, alles ist dann nur Ein einziger Ort, der Trichter der Schnecke zum Kleinsten, zum Größten hin. Dieses mathematische Rätsel Schreckt die Reisenden, die wissen, dass sie sich Nicht mehr bewegen dürfen. Es steht in ihrem Gepäck Geschrieben, aber auch auf unzähligen Urlaubskarten, Die an der Wand neben Faltern ihren Platz behaupten.
Die neuen Tage beginnen nicht so wie die alten enden. Jemand hat das Interieur verändert, die Kabelage ist Durch fremde Mauern gezogen, die Venuslampe scheint. Über unzählige Stufen gepoltert trifft derjenige ein, Den sie den Horcher nennen. Er steigt aus der Fassade, Die ihn wie mit einem Fahrstuhl nach oben brachte.
Geweihe zeigen nach Norden, was die natürliche Ansicht unterstreicht. Pläne werden aufmerksam studiert, kein Wort fällt Zu Boden, sondern in ein dafür installiertes Sicherungsgitter. Geflohen sind wir längst, nur scheint uns jetzt Zusätzlich die Sonne ins Gesicht, was die Arbeit sichtlich erschwert.
Die Sätze sind abhängig von den großen Laternen, pausenlos Ausgespuckte Routine wäre ein Wort dafür, das der Horcher verwendet hätte. Ohne Gefühl der Zweckbindung an den Türen vorbeigehen, Die atmosphärischen Störungen von jenem Weizen zu trennen, Das nicht in ein Brot fährt, die zarten Verwehungen anzuerkennen,
Ohne Gegenwehr, ohne einen Wimpernschlag in Anspruch zu nehmen. Selten haben wir unsere Tage wie vorgesehen verbracht, Ungesehen, Staubteufel auf einem Friedhof in der Nacht.
Tanze, Konz, Tanze in der Milch menschlicher Kindheit!
Brosamen-Skizze, Katarakt-Design, Wildflächenstraße, Reh-Hirsch kreuzt beim Rasieren das Waschbecken des Grauens. Her mit der Hand, du Wildwuchs der Posaune! An den Schunkel-Liedern erstickt die Gefällige Masse, der Spasmen-Fanclub. Das Blöde Licht spottet der Morgenwäsche, dem Eingeölten After, der rasierten Zwetschge.
So ein Tag, so butterbroten wie heute. Im Porno Kino : Minnie Maus mit Dildo.
Das Veloziped ronderte und rumpte über die Schlank anzusehende Straße ohne Kurve, ohne Gerade, ohne Teer, ohne Fuß Gänger, überhaupt gab es keine Straße & Das Veloziped war vielmehr ein Bein in Socken, Oder zwei Beine, vom Rumpf getrennt, die über Ein Waschbrett stompten & Geräusche machten, Als würde Seifenlauge gemischt. Aber hinten Krächzte ein Hahn, stellen Sie sich das vor!
Fand der Metzger seinen Dollar wieder, den er In einer Schweine-Fud vor dem Finanzamt versteckt hatte? Aber ja, Konz, aber ja! Gegrillt Eines Tages & ganz speckig.
„Kettjupp!“
Worte der Freude, auch bei einem, der Mit dem Messer tapeziert Blutwände & Bänke, Tische, Spülbecken, Eimer, Nußschalen, Girlanden, Nähnadeln, Zwirnkammern, Büchsengemüse, mexikanische Hemden, Politikerfratzen, Scharniere, Windeln, Tagträume & Wochenenden.
Setze dich nieder Mit einer Dose Bier & Quantisiere!
Die Klospülung betätigen, um das Meer rauschen zu hören, eine Palme Aus Scheiße modellieren. Das bist du, Der aus der Ordnung für die Ordnung Wieder in der Ordnung unterkam. Du
Befehligst eine Armee; die Soldateska besteigt Dich königlich, spritzt das Fieber unter deine Haut & wartet, bis du zum Transport bereit bist.
Gummistern in den Himmel, Wenn kein Stern da ist, ein Gummistern zu sein, oder Wenn kein Himmel da ist, das Licht ausknipsen.
Knipsen & schalten sind Geschwister, Gummistern ist nur ein Wort wie Jedes andere. Kennen Sie Hui Buhs Gesammelte Werke? Dort steht der Verwandlung nichts im Wege.
Feuer und Hunde in weißem Taft, Plüschbalkone. Als ob sie den Gesang studierten, schrieen sie ihre formanten Töne ineinander, erschufen Klangquadrate und Sinuskurven voller Zauber. An den Händen, die aus dem dickflüssigen Meer ragten, erkannten sie sich wieder. Die Hände, mit denen sie sich besprochen hatten unter dem Einfluss deformierter Sekunden, die wie Seifenblasen laut schmolzen, Speichel zurück ließen, kenterten. Worte der Prärie. Die Sätze wachsen wasserlos, sind Waisen ohne Quelle; morgen sagt sie ein anderer, jetzt aber konzentriert sich der Insekteninstinkt auf die Beute. Schmerz des Hungers, Wahn der Lust. Es ist nicht einerlei, was das Spinnentier sagt.