Vom Nährkorb

Während ich noch sprach, machte sich das Heu davon
und kehrte nicht mehr wieder. Die erste Spinne auf
meinem Leib: von da an war ich immun gegen die
vielen Prüfungen, die oft nicht von Begegnungen
zu unterscheiden waren, die man heimlich zu vergessen
trachtet, während ihr Gewicht die Hosentaschen
täglich aufs Neue gen Boden zieht.

Ich will sogleich ein Beispiel aus meinem Nährkorb nennen:

Da war – mit Stumpf und Stiel – ich
einst gefangen in den Büschen, die hier gar nicht
wuchsen, so dass ein Sucher mich niemals hätte
finden können und auch die Tanten nicht, denen
ich, und ihrem Kaffeekränzchen, ausgehuscht zur
Stunde Sechzehn, mich verlor in den Weiten
nicht der geringsten Ausdehnung.

An diesem Punkte Null blieb Null nicht ein Oval,
durch das ich hätte schlüpfen können,
sondern mein ganzundgares Körbchen.

Ähnliche Beiträge

  • malefitz

    auch er lachte wie der der teufel lacht wie er
    schmachtet nach dem was übrig bleibt wenn
    nachdem nichts mehr gesagt werden kann er
    in die asche greift und leichenbrand nicht
    von den fängen weicht ihn begleitet ihn
    unter einem baum zur rast verzückt die
    zuckerne erinnerung jemandes seel verführt
    und weggebracht in tiefe dunkelheit wo er
    haust am gift’gen weiher und seine taten
    der fäulnis aufzählt und die ihn warm
    umschlingt und das bette des toten mannes
    zuweist wo er wie aus einem herd bald neu
    hinaus stürzt und gestärkt alles von vorn

    und schoss aus seinem arsche nicht ein feuer
    wie der schwefel unter rosenduft sich weidet
    und der huf den fischkopf matschet bis
    unlauterer gestank sich aufschwingt über frohsinn
    in den fluren ist bald da und bald woanders
    ward geseh’n und bald vertan von hohen brauen die
    das lästerwerk beklagen ernster miene ernster
    sprache wegen die dem götterwerk nicht dulden
    gerede und geschwätz‘ von fürchterbarer art
    geht frommen burger und des nachts gebt acht
    verkohlter zungen wegen die den weißen schnee
    voll panik färben das gewand der trauer häkeln
    und drunter selber rote drachenschwänze bergen

  • Wyrmfelder

    Die so entstandenen Wyrmfelder erzeugen Räume, in die man Dinge stellen kann, die dann verschwinden, denn wo es 1 Ding gibt, muss es auch 1 Ding nicht geben, vorzugsweise dasselbe – Ding – die Taschen sind gepackt, von oben nach unten, unter dem Henkel die Adresse: Flatiron Building. Erstaunlich, wie sich die Wäsche in die Löcher faltet, aus denen Lorbeerstrünke (Kugeln Kegeln Säulen) ragen. Nun muss der Geist aus den Flaschen entlassen werden, auf Holzfasern verzichtet die Chronik an dieser Stelle, das Pochen wird substanzlos, der Takt aber bleibt. Ich selbst konnte nicht sehen, wo sich die Zeit verbarg (die erste Ernte wurde an Menschen verschenkt, die keine eigenen Felder besaßen). Gewitterwolken zogen vorbei und nahmen die Gäste mit, die in Reihe auf der Terrasse standen. Jetzt konnten die Gepäckstücke sich durchsetzen, ihre lange Nacht begann wie verabredet.

  • Die Wirklichkeit verliert ihren hübschen Schmollmund

    Die Gespenster verschwinden, sie werden als Erinnerung
    blass, Gedanken gehen schon fehl, krachen an die Wand
    ein Durchdringen jetzt nicht
    ein Raum wie eine Barke
    verschwindet sie, bleibe ich zurück
    das Lebhafte ist nirgendwo verzeichnet, kein
    Abspielgerät zumindest der wichtigsten Knotenpunkte
    kein Infostand – mit Reklame für den Frieden
    kein Rückspulsekret – verteilt um den
    Lautstärkeregler und dann erst das Bild

    Es ist die Freude der Erde, wenn sich die Würmer
    dazu erbarmen, die Abfälligkeiten zu beseitigen
    oder Noblesse walten zu lassen, gelb schon, Zeit schon
    aber alles parkt auf dem Rücken der Niederlagen
    und der Wettkampf hat begonnen, nicht
    schnell genug, Bursche, du wirst noch mehr
    Kartoffelsuppe vertragen müssen, wirst dir
    andere Schuhe, denn Wandern ist des
    Windmühlenbesitzers Lust, wirst nicht mehr
    am Rückspulsekret schaben