Perlengestirn

Ich ritt in Stiefeln durch ausgestorbene Dörfer, Täler, Wälder, Seen, Plätze, die mein einziges Gesicht zerkratzen, mein stacheliges Tränenhalsband.

Astraler Nebel schwallte durch die Blutbahn, Nacht wurde Herbst, aber nur außerhalb der Körper, die im Perlenglanz erstrahlten. Worüber ich nachgedacht habe, ist die letzte Nacht, eine feste Festung, da hinein fallen Feste, so wie der Mond es vorschreibt.

Mond, holst du mich denn nicht ins Nichts?

Im Nichts unter dem Mond bin ich in allerbester Gesellschaft; neben einem heißen Körper bin ich ebenfalls heißer Körper, Perlengestirn, Perlenschweiß, Perlenmond, Perlendecke; Perlenaugen perlen ab an bronzefarbener Haut, die das Universum umspannt, zwischen den Bananenkisten des Physikers.

Die Zahl 7 ist als einzige Zahl unter den ersten zehn diejenige, die weder Faktor noch Produkt aus anderen Zahlen ist.

Der siebte Himmel ist der Bereich, der die Welt in ihrem Ganzen zusammenhält; da ist der Motor, der Put=Put.

Oh Bienenschwarm, oh Bienenschwarm, allein deine Sensorik, der zentrale Lichtpunkt, die schöpferische Kraft, ein Augenblick der Ewigkeit, der keinen Anfang und kein Ende hat! Selbst die Stille; heute ist sie nicht mehr da, heute ist die Stille wirklich still, aber damals gab es dieses Summen, das über allem lag wie eine Glocke, und einen Druck, das heißt, die Luft war fester, so als würden wir alle zusammengepresst und auf dem Boden gehalten. So überklar hingen im Geäst, in den Wipfeln der Bäume Buchstaben, die Wolken strotzten vor architektonischer Semantik, Schinken aus Prag, etwas Hustensaft aus der Apotheke, Sonntags in den Zoo.

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