»Siehʼ an, ich hatte Sie bereits vermisst! Waren Sie nicht verschollen mitsamt ihrem Geiger?«
Ich kletterte in den Bus hinein unter den Blicken wachsweicher Figuren, die unter der Hitze litten, eine Welt ohne Wetter ist schwül. Aus dem sich öffnenden Loch einer Bahnhofswand heraus war schließlich der Bus erschienen, von dem der letzte Zugpassagier gesprochen hatte. Am Steuer saß Madame Blandot.
Das Haus stand vermutlich deshalb leer, weil keine Straße hinführte. Es gab einen Trampelpfad, von Felberich überwuchert, aber mehr Annehmlichkeiten hatte es nie gegeben, auch wenn die asphaltierte Straße, die in Schlangenrhythmen durch das langgestreckte Dorf führte, nicht weit entfernt lag. Das Haus hatte keine Interessenten, weil es niemand zu Gesicht bekam so verborgen zwischen Gestrüpp und komplizenhaften Bäumen. Auch schien es niemandem zu gehören und wirklich keiner wusste zu sagen, wer zuletzt darin gelebt hatte. Man erinnerte sich an ein, zwei vage Bewegungen, die man einst sah, vergaß aber schnell, was man eigentlich sagen wollte.
Das Haus sah nicht etwa unheimlich aus, eher traurig, wie alle schon seit langem leerstehenden Häuser. Wenn es Nacht wurde, wurde es auch im Haus Nacht, und wenn es Tag wurde, wurde es auch im Haus Tag.
Um die leicht offenstehende Haustüre, ganz aus durchweichtem Holz, huschten Distelsträucher, die aus dem Innern zu strömen schienen. Nicht alle Doppelglasfenster waren eingeschlagen. Tatsächlich glaubte ich ohnehin nicht daran, dass jemand hier vorbeigekommen wäre, um auch nur einen Stein gegen das Haus zu erheben. Die Scheiben waren von unbekannten Kräften eingedrückt worden, das Alleinsein der verlassenen Räume wird auf diese Weise bestraft. Damit hätte der Wüterich Anteil am Verfall des kleinen Häuschens in der Mühlgasse.
Alles befand sich an seinem Platz in der Natur, als ich den Schwarzen Mann sah, wie er dem Haus erst zu nahe kam und dann, die Disteln zerstampfend, hinter der Tür verschwand, ohne sie ganz zu öffnen. Er hatte nicht das geringste Licht abbekommen, blieb auf diese Weise zweidimensional wie ein Scherenschnitt, nur an den Rändern die Konturen gefräst, den Hut an der Stirn fetstgetackert und schwarz übermalt, damit auch hier keine Reflexion zu erwarten war. Als ich mich bückte, um die Disteln zu untersuchen, stellte ich fest, dass sie eben nicht zertrampelt waren. Die geheimnisvolle Erscheinung war demnach wirklich ein Scherenschnitt, also folgte ich ihm.
Die Tür wollte ich nicht anfassen, deshalb zwängte auch ich mich durch den offenen Spalt in die dunkle Kühle eines gemörtelten Flurs hinein. In den einzelnen Zimmern gab es nichts außer einer vergangenen Möglichkeit. Die Wände wollten sprechen, aber sie fanden ihre Worte nicht; das verschweißte Atmen ihres Halses sagte mir, es ist Zeit zu gehen. Ich vermutete, dass sich der Scherenschnitt in einer der Schubladen versteckt hielt, die noch zu einem Schrank gehörten. Auch wenn ich blieb, war das Haus allein; wenn ich aber ging, blieb nur der Schwarze Mann,
Zuallererst habe ich winzige Handgelenke, sodass jedes Armband ein crap-shooting ist. Ich kaufte den glow in the dark one first & jetzt diese schwarze 1, aber die schwarze 1 wird definitiv zu meinem Stil passen! Ich werde sagen, dass ich Silberaugen gewählt habe, zu den Fehlern dieses Tages. Es ist dunkel, es ist verstörend. Es ist so darn cute! Absolut traumhaft, auch auf meiner Haut : Tonnen von Komplimenten. Diese zeitlose schwarze Farbe strahlt einen Hauch von Geheimnis und Raffinesse aus und ermöglicht es mir, meine innere Zauberin zu umarmen, und alle zu fesseln, die sie sehen. Ich werde nicht zögern, mich darüber herumzusprechen! Besessen! Es übertrifft meine hohen Erwartungen. Ich würde 10 Sterne geben.
still, weil kein Wind das Boot aus dem Klee hebt, rostig schmatzend, Lavendelburschen hinter Ginster hervor beobachten nicht eine Bewegung, ihre Gestalten grünen durch das Licht, Speerspitzen auf das bewegungslose Schiff gerichtet, damit es sich auch fürderhin nicht bewege, in mir brennt dieser Sud und stößt auf, alles läuft über, köpft die Töpfe, schäumt die Deckel weg, ich werde geboren, klebrig, an mir der Schleim aus Kacke, Pisse, Muttersaft, die Schnur ins Universum, die Leitung steht, es klingelt, ich geh ran
Tausend Jahre der Nacht. Die Sonne ist nicht mehr zu sehen. In dieser stahldunklen Umgebung wird alles zu Stein; die Sinne der Menschen und Tiere mutieren. Die Ultraschalljäger dominieren. Licht wird künstlich hergestellt.Sie sitzt in einer Höhle und näht ihr Hochzeitskleid. Er schläft bei ihrem Grab.
Ach was ist sie für ein wundervolles Wesen, unreduzierbar auf Geschicke. Sie fliegt und schwebt. Wenn sie will, kann sie die Erde berühren, lebt aber anderswo; und sichtbar ist die Wolkenburg, durch die ich manchmal schreite ohne jemals drin gewesen zu sein. Wie in der bezaubernden hemimetabolen Metamorphose, wenn aus dem Ei die Nymphe wird, aus dieser die Imago; dann steigt sie auf über die Pflaumen von Damas, dann schwebt die Libelle über ihre efeuumwundenen und solemnen Kranzgesimse.
Tatsächlich bin ich beherrscht von einem unglaublichen misstrauen. Das Verstehen ist nicht zu erlernen, Visionen nicht handelbar. Ich verhandle nicht, ich teile Visionen. Das Schleichen in den Schlangengruben – ein unentrinnbares Gewirr. Auf diesen Feldern verharren. Die Rosen schneiden. Für immer verschwunden sein. Immer weiter die Blaue Blume suchen. Hellgolden erreicht deine Haut ein Schüttern. Du bist gewarnt durch deinen Instinkt. Ich könnte einmal der gewesen sein, der Dich band an Leib und Seele, den wildesten Tiefen hold, den wildesten Tiefen heil.
Du bist gewesen mein Brauenschlag, mein Narbengezeter, mein loderndes Selbst, bist gewesen mein Acker der Lust. Perle deiner Gestalt, deiner großen Höfe; nähere dich, nähere dich, Perle, nähere dich dem Velours der Noppenzunge, gestalte mir ein Sinnenreich, ein Xanadu, erzähle die Geschichte weiter!