Portulakröschen

Eine Zeit der Schlaflosigkeit ist mir nicht unbekannt. Auf allen Strecken ging sie mir entgegen und spuckte aus, wenn sie ungesehen um die Ecke bog.

Es kam vor, dass ich sie nicht bemerkte. Doch meistens saß sie bei den anderen, die sich über Alpträume unterhielten. Ich hatte sie gar nicht kommen sehen, in ihrem Schal wirkte sie lächerlich laut. Aber Schall war von ihr nicht zu erwarten, dazu wäre sie auch dann nicht imstande gewesen, wenn auf den Toren die eingehängten Rollen versagt hätten.

Ich sitze wie ein Nachtgeschwader fest in diesen aus Bienenwachs hergestellten Figuren, die alle eine Variation meiner ungeahnten Kräfte zur Schau stellen. Sie bewegen sich wie ein einziger Frosch.

Now spinning: Jean-Luc Ponty – Enigmatic Ocean (1977)

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    teilten sich auf und vermaßen halb erstickt vor Wut auf sich selbst
    das großzügige Untergeschoss mit den nassen Wänden, die den Erdhang
    nur scheinbar davon abhielten, eines Tages neugierig, dunkel und schwer
    in ihr Leben einzugreifen;

    vielleicht sehnte man sich bereits nach der gähnenden Schlucht. Niemand
    sah sie, auch ich nicht, niemand sah sie je ganz, in ihrem Geschirr, in ihrem Stall, in
    ihren Heuboxen, dem Groll, den sie sich schenkten und in dem die vielen
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    für sich den darmartigen Tunnel, dem kleinen Gescheide entlang, während
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    vor ihrer gläsernen Haustür war in weite Ferne gerückt, der Boden schwankte
    wie ein trunkenes Schiff.

    Man stolperte nicht nur einmal, hielt sich an den rebenartigen Gewächsen fest,
    die eine zähe Flüssigkeit absonderten, die keineswegs an Wein erinnerte,
    Seidensekrete mochten eine ähnliche Wirkung erzielen, denn es wollte kaum gelingen,
    seine Finger wieder von den Webstricken zu lösen. Dann aber sah man
    das Leuchten der Kerzen näher rücken. Die Mädchen setzen sich
    auf den zerfurchten Boden, ihre tiefen, verborgenen Seelchen sangen Lieder, die sie
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