GrammaTau

  • Bewegte Bilder

    Er gießt mit einer Wolke, die er
    Aus dem Ranzen nimmt, die
    Tageszeitung von gestern, auf dass
    Ihre Schlagzeilen leichter werden,
    Besser zum Hals, besser zu Haferbrei
    passen.

    Er möchte
    Ein Fuchs sein.
    Trotzdem bleibt die Tat unvollendet,
    Benommen von Vorurteilen.

    Die Zeit reißt alle Wunden.

    Schönheit wiegt schwer, ihr
    Torso mit Schuhen aus Beton
    Oder auseinandergerissener Kehle
    Trimmt den Rasen,
    Wirft das Maul
    Aber niemand ordnet
    Heiterkeit an
    Ohne eigenen Nutzen

    So scheinen die Vergiftungen
    Präzis' gelenkt von
    Winkenden Gassenhauern,

    Konsumentenweibchen
    Ohne Fußlimousinen

    Triangelfetzen zwischen
    Häuserschluchten

    Purpurschreie, Bohnerwachs-
    Stauden, Sattelschinken
    Und Mopslocken in
    Filigranen Doppelaromen,
    Arak in Pfandflaschen,
    Notsignale auf die
    Hinterbacken genäht.

    Wir alle haben etwas Freiwilligkeit verdient,
    Zumindest im Verborgenen,
    Alternanz in blinden Spiegeln.

    Die Nummer ruft, jemand,
    Vom Balkon mit den großen
    Brüsten. Ohne eine Spur zu hinterlassen.

    Die Katze im Film
    Paramaunzt

    der über die Leinwand läuft
    die über die Leinwand läuft

    Eine Hirtengabel,
    Zahnstocher des Riesen.
    Willst du dich nicht setzen?

    Die automatische Vergangenheit
    Lernt einen stolzen Mann zu tragen.
    Frauen gießen den Acker, um das Haus
    Vor rebellierenden Eimern zu schützen,
    Farn um ranke Einheiten
    Beine.

    Ich gehe mit meiner Laterne.
  • Die faltbaren Moleküle

    Die richtige Stimmung wird der Schublade
    entnommen, die auch Streichhölzer enthält.
    Maßgeblich ist die richtige Dosierung an der
    Sache beteiligt, scheitert aber oft am Belieben
    der brunftigen Kundschaft, die sich auf Reisen
    in sicherer Umgebung weiß. Der Trotz einer
    Luftschlange, die man mit Besenstielen
    so lange jagt, bis sämtliche Hugenotten aus
    den besetzten Ställen vertrieben worden sind,
    oder bis der Teig eines zwielichtigen Kuchens
    aufgehört hat, die Heizrippen unsittlich zu berühren.

    Die Konnotation ist einfach zu formulieren, sie
    zappelt im Schrank mit heruntergelassenem Lebenslauf.
    Wehe dem, der seine Hand nicht von ihr lassen kann,
    der glaubt, die Finger seien die perfekte Maschinerie,
    um junge Füchse zu zeugen.

    Eine Sekunde später werfen wir uns in das
    Gestrüpp eines pränatalen Frühlings. Der Picknick-Korb
    fällt von der Klippe, die eines der
    Flaschenzug-Kinder im Sandkasten nachbilden
    wollte, es versprochen hatte, es dreimal
    dem Marketender erzählte, um dann mit den
    satinpolierten Murmeln aus der Waffenfabrik
    durchzubrennen. Ihm folgte der dreibeinige
    andalusische Hund, ein Champignon-Pflücker aus den
    Pariser Randbezirken, und ein Clown, der geschminkt
    war wie Rasputin, als sein Gemächt
    noch nicht die 30cm-Marke erreicht hatte, als sein
    Bart noch von seiner Mutter getrimmt wurde.

    Auf den semantischen Feldern
    liegt Sprachabfall, was sich erst dann
    ändern wird, wenn es Prostata-Massagen
    umsonst gibt.
  • Rätselhaftes Rascheln

    In der Nacht blutet die Dunkelheit, sie tut's.
    Auch bleiben wir gerne in den Beeten stehen, um zu
    beobachten, was sich daraus ergibt.
    An der Ecke steht jemand, der fast unbekannt ist.
    Dort treibt er Einkaufstüten im Kreis herum,
    übersieht Ampeln,
    übersieht wichtige Fragmente zum Auffinden der Welt.

    "Von wo aus rufst du an?"

    Aber schon ist es zu spät, die Schornsteine pusten wieder.
    Bleibt der Knopf an der Tür, der früher eine
    Klingel war,
    der früher nicht da war.

    Nennt ihr, Welt, dieses Ding?, Welt?
    Die Bewegung, die Veränderung, Leben?

    Okay, was sich in diesem Beutel be
    findet, ist wirklich kein schöner Anblick, es kommt
    vor, dass ich hinein
    greifen muss, um ein Stück Anweisung hervorzuholen,
    dann stehen wir still und applaudieren heftig,

    will ein Frosch eine Biene lecken?

    Ich frage mich, ob jenes rätselhafte Rascheln nicht
    schon früher den Prozess der Reinigung meines Ichs
    begleitet hatte; die Xenomimie kann sich aus der
    einfachen Vorbildwirkung eines anderen ergeben. Ihre

    Gedanken, die unablässig um das unglückliche Opfer
    kreisen, wirken wahrscheinlich wie starke, giftige
    Ausdünstungen und durchdringen, wild durcheinander
    wirbelnd wie Schlangen im Nest, die ganze Umgebung.

    "Könntest du mir nicht
    dabei helfen?"

    Für mich war der Clou des Festessens eine bestimmte
    Art von Neunaugen, für dich ich schwärmte. Niemand
    war zu sehen, überall herrschte Stille, ein hoher
    Schatten huschte vorbei, seine Erledigungen verspätet.