Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, an denen es so spukt wie in den schottischen Edinburgh Vaults. Die auch als South Bridge Vaults bekannten Gewölbe mit ihren neunzehn Kammern beherbergten die örtlichen Tavernen, Schuster und Geschäfte, hatten aber auch eine dunkle Seite. Die Gewölbe wurden ebenfalls als Versteck von Dieben, Mördern und anderen üblen Gestalten bekannt, was sie zu einem der gefährlichsten Orte der Stadt machte, und wenn man die erschreckenden Berichte bedenkt, die bis heute aus den Gewölben von Edinburgh kommen, sind die Geister der Verbrecher immer noch sehr präsent.

Die Bauarbeiten an den Gewölben waren 1788 offiziell abgeschlossen, und 30 Jahre lang wurde der Raum sowohl von den örtlichen Gewerbetreibenden als auch von der kriminellen Szene für ihre Geschäfte genutzt, und das Geschäft boomte. Auf der Straßenebene der Gewölbe von Edinburgh befanden sich die Ladenfronten, wo die Besucher auf den Märkten nach Waren stöbern und in den Tavernen einen Drink nehmen konnten. Eine Etage tiefer befanden sich die Werkstätten, und direkt darunter gab es eine Etage mit 120 Zimmern, die als Wohnräume genutzt wurden.
In den drei Jahrzehnten, in denen die Gewölbe in Edinburgh in Betrieb waren, lief alles über der Erde reibungslos, sogar für das kriminelle Element, aber dank der schlampigen Handwerkskunst der Erbauer der Gewölbe hatten die Gewölbe der Südbrücke einen großen Fehler, der verhinderte, dass die Tunnel ihr volles Potenzial ausschöpften. Riesige Risse, die sich über die gesamte Brücke erstreckten, ließen das gesamte Abwasser der Stadt in die unteren Ebenen des Gewölbes sickern und machten es nahezu unmöglich, sich längere Zeit in den Arbeits- und Wohnräumen aufzuhalten.






