Der Leser: Arno Schmidt im Keselground



Heute Nacht erschien Albera der Meister Vollpferd in einer Tagesvision durch Zeiten hinweg.


Geschrieben von A. Anders
Es gibt einen Zwischenraum, getragen von 8 Spinnenbeinen. Er bewegt sich hinter Zeitlupen. Zu langsam für ein menschliches Auge ihn zu erfassen. Zu schnell der Raum, in den es gewohnt ist zu blicken. Begehbar nur durch einen Steg, an dem er zu bestimmten Zeiten steht und ruht. Dann ist er sichtbar. Zwei nebeneinanderliegende Türen hat er, von gleicher Größe und Art. Beide sind sie weiß, mit einer blauen Raute in einer blauen Ellipse darauf. Sein Inneres ist rosig und warm. Kleine Spinnen sitzen auf den feuchten weiten Gewebswandungen, die, sich hinstreckend zu einer langen Passage, zeitüberwindend in die Welt zu allen Orten führen, die ich mir in Gedanken vorstelle. Städte, Wüsten, Berge, Seen, Wälder. Orte, die hinter immer neuen Spinnennetzen entstehen. Netze, die mich umschließen, sobald ich in sie gehe. Feiner als ein Taucheranzug, angereichert mit einem stundenausbreitenden Sauerstoff. Es ist ein Raum, verloren im Hier. Zeit, die ich ablege, wenn ich ihn, durch die rechte Tür tretend, verlasse. Weil ich muss. Um mich wieder schlafen zu legen. Nahe meines Netzes. Hinter dem sich im Wind die Welt abspult.
Geschrieben von A. Anders
Fangen Sie die Essenz der Stadt auf saubere, moderne Weise ein,
auch wenn Sie eine psychedelische Druckecke schaffen wollen.
Bordüren geben Ihnen etwas, an dem Sie sich festhalten können.
Steigen Sie im Schlaf in andere Dimensionen auf. Wir stellen
unsere Zustände des Seins vor, z.B. mit einem wunderschönen
und komplizierten Böses-Auge-Design, das in den Stoff eingewebt ist,
umgeben von Dämonen und dunklen Tentakeln und dornigen Ranken,
die das Böse in klassischem Schwarzweiß in Schach halten.
Diese Gewebe werden freiwillig in ihrem Saft gehalten.
Es gibt eine Decke für jede Persönlichkeit.
Abgesehen davon, dass es wunderschön ist, werden sie besonders
die ausgefransten Enden des Regenbogens lieben.
