Keine Kleinigkeit, so eine durchwachte Nacht. Nicht mit einem Medikament versehen, nachdem ich zweimal bereits das Darideroxant ausprobiert hatte, was mich zumindest mit einem sehr klaren Traum belohnte. Es war wohl etwas zu arg, gleichzeitig auf das Ecitalopram zu verzichten und von Zopiclon auf Quviviq umzusteigen. Ich fühlte mich den ganzen Tag über wie in einem Grippe-Zeitalter, trotz Vollbad, trotz mehrfachem Napp (ohne Power), und – ach hier ist’s zu jammern schön – sind meine Bronchien etwas säuerlich. Den Pfefferminztee ließ ich aus Versehen eine halbe Stunde im Küchendunkel stehen, halb vergessen (eigentlich ganz), und musste die bittere Wolke nachher lutschen, zumindest gefühlt (ach was, geschmecket!). Ich trank – ganz meine Gewohnheit – nicht aus. Zu kühl der Rest schon, viel zu kühl für einen Tee mit diesem Bittergrad. Jetzt ist es darob schon fümmf geworden (diese kesse Nummer, was?), und ich versuche es noch einmal, mich nämlich mitsamt der BLAUBEERE niederzustrecken.