Ich verdünnte Familienengel und andere Haushaltsgegenstände, trug das elegante alte Kleid aus Mousseline-Pfannkuchen, Schleier, Baumwolle, und Spitze aus den 1910er Jahren mit ein paar Flecken aus dem Mittelalter.
Wie sie sehen können, ist es sehr auffällig!
Das Kleid wird mit einem seitlichen Reißverschluss befestigt, der Gürtel ist aus schwarzem Seidensamt mit schönen warmen Blumen.
Hier habe ich das Kleid mit den Mägen zusammengenäht. Es kann rückgängig gemacht werden: mit einer Prise LIVE-Moosschlösser aus Neuengland.
Dies sind die Nägel, die, mit Kronkorken vernetzt, die Hütte bilden, in Der Schweiß produziert werden kann; wie es Der Hopfen zu etwas bringt, ist hier gewahr,
Ist hier ein Magnet für das vorbei Kommende Wasser, in dem sonntags die Fische Fehlen. Der Mund offen gehalten, die Sensation im Luxus gefangen, aber Einfachheit
Kennt viele Namen. Iriswelten, wenn man Das Auge sieht. Das Tremolo auf die Seite gerutscht, aber vorhanden. Dort Treiben die Genüsse ein Spiel mit
Haselnußzweigen. Da bist du hin, da Bist du gewesen. Dort befindet sich Rost An den Klinken & auf den Flaschenhälsen. Dürre stoppt das Auslaufen einiger Stunden.
Auch die Tauchbecken wurden mit einem Unsichtbaren Milieu gefüllt, um gemeinsam Auf die Sonne zu warten. Du treibst Blüten, Ein Ausnahmebezirk, Kreis der Geschehnisse
Am Apfelbaum, der Kerbe, zugeheilt in Gedanken. Wohin mit der Streuung? Sie Erteilt Aufmerksamkeit, gibt von Ihrer Hingebung das Besondere aus.
Ach, so ein Revier! Habichte klimben beflügelt über den Tellerrand, zucken rostrot von den Bänken, der Horizont erschallt in butterweichem Gelb. Ist die Falle gestellt, ist es leicht, darauf zu warten. Kuseln ploppen auf den übersäuerten Waldboden nieder, hie und da ein salopper Wanderer, der seinen aus- gewürgten Spazierstock streichelt, dann sich Blaubeeren ansieht. Hochgeschossenes Lilablau, Lippen violettschwarz, und Teekessel, die keine Ruhe geben. Hübsch am Ofen den Arse gewärmt. Einer, der Pferde stiehlt, seziert jetzt Schafe, rankende Kühe, bespannt Äpfelkörbe, schießt scharf mit Vogelbeeren. Ein stummer Gruß bleibt zu lokalisieren, so ein Abendlicht, wie er dir schenkte.
Aus den fallenden Lidern eines Gottes Ergibt sich die Blindheit eines ganzen Universums; ein Saum wird getränkt, ein Ballkleid für die letzte Séance Liegt im Koffer zerwühlt. Erscheint pünktlich die Nacht, Ist unser Leben gerecht. Wir graben den Gedanken nach Mit geläuterten Spitzhacken und kaum einer nennenswerten Rast. Von wo wir stammen ist uns einerlei; nur gilt Das nicht für ewig und nicht für diesen Tag. Setzt das Wasser für die Segel und den Bottich, Um den Mast.
Im Zweifel geselle ich mich zu meinem Spuk. Ich klage ihm, was er des Tags nicht sehen kann. Was war denn, während ich nicht existierte? Wie ist es dir ergangen in dem Sonnenschein, Der ausbrennt, was die Nacht dann wieder flicken darf? Unter dem Dach riecht alles nach Geheimnissen, nach Abgelegter Freude; und manchmal weht ein Kaffeeduft Von unten hoch, doch der weckt kein Gespenst.
auch er lachte wie der der teufel lacht wie er schmachtet nach dem was übrig bleibt wenn nachdem nichts mehr gesagt werden kann er in die asche greift und leichenbrand nicht von den fängen weicht ihn begleitet ihn unter einem baum zur rast verzückt die zuckerne erinnerung jemandes seel verführt und weggebracht in tiefe dunkelheit wo er haust am gift’gen weiher und seine taten der fäulnis aufzählt und die ihn warm umschlingt und das bette des toten mannes zuweist wo er wie aus einem herd bald neu hinaus stürzt und gestärkt alles von vorn
und schoss aus seinem arsche nicht ein feuer wie der schwefel unter rosenduft sich weidet und der huf den fischkopf matschet bis unlauterer gestank sich aufschwingt über frohsinn in den fluren ist bald da und bald woanders ward geseh’n und bald vertan von hohen brauen die das lästerwerk beklagen ernster miene ernster sprache wegen die dem götterwerk nicht dulden gerede und geschwätz‘ von fürchterbarer art geht frommen burger und des nachts gebt acht verkohlter zungen wegen die den weißen schnee voll panik färben das gewand der trauer häkeln und drunter selber rote drachenschwänze bergen
Im Traum wäre ich auch nur derjenige gewesen, der etwas träumt. Ich erwache ja kaum, Fluten um mich, wann sind einmal keine Fluten um mich?
Schwarzes, schwappendes Wasser, warm in Form und Masse, das Urmeer vor der Geburt, vor dem Abstoßen des angerichteten Fötus, frisch abgeschwartet, mit Rouladennadeln verschlossen. Deshalb bade ich gerne.
Körpertemperatur und heißer, fieberheiß etwa, der Dampf soll mir die Schweißperlen abflauen, soll mich aufweichen, zu Schaum werden lassen, Spuma; was für Metaphern fallen mir ein? Gebärbadewanne, Verstopfung, Abfluß, Ausfluß.
Und sie badeten eine Jungfrau und als das Wasser kalt stieg ich hinein und badete im Wasser der Jungfrau
Traf in der Höhle eine blinde Frau, rührt sie doch den Tee des Herbstes, draußen brodelt Tempest, derselbe Topf. Da nimmt sie auf den Glockenstil und schmeckt verrinnend Zeit daran.
„Oh, komm nur näher und les mir aus den Blättern, die ich koche. Es bläst der Grimm mir alles fort, noch ehe ich es kosten kann.“
Wanderte durch ein ausgebranntes Land und der Mond lag unter nächtlichem Eis. Die Geister sprechen ließ, saß säuselnd da und träumte die Brücke, die ich nutzte.
Das bleiumschwefelt Schwefelweib sprach und sprach in ihrer Sprache: „Brücke bück dich, bück und bäum dich an der Wand entlang, auch hoch zum Mond, sei Gjallar, jelle, Heimdall, plärre, wenn die Wolkenesser aus den Jötunfällen rasen! Dich seh‘ ich schon in mein Gespinste wandern, so fest schläft sich‘s bei Hollen!“
Und der Sturm, des Tempest fester Kern, zerwirbelt alle Bilder, die ein Menschenhirn ersinnen kann. So saugst du aus mir den Mörtel der Zeit, bis ich schwimme im Nichts. Hätte ich dich je gesucht, ich hätte dich nie gefunden, rinnst in meine Tränen und schmeckst schon wie Salz.
Ich bin in Ruinen geklettert auf Stein, um die Ankunft der Farben zu seh‘n.
Phantasus, wer träumt, hat die Nächte gewählt.
In der geisterhaften Bläue fremder Welten fangen sich Auch Ideen, die dem Lärm der Existenz kein Jawort gaben; Nie hat der Staub der Galaxien gewagt, sich für immer niederzulegen, Die Flut einer kosmischen Decke nur über einem einzigen Nullpunkt zu legen. Eingedenk der Röhren, die sich nur dann mit anderen kreuzen, Wenn der Zufall aus dem Allschlaf wuchert und Platz beansprucht, Wo die Mathematik der Urzellen sich in neuen Zellformen erschließt, Die keine Dimensionen scheuen, bleibt über, Was in den Muscheln haust, die dort mit dunkler Intelligenz Und nicht ganz zu erschließendem Dasein tiefer rutschen. Die Hocke ist ihre natürliche Haltung; der Kristall ist Ihr einziger Wunsch, doch sie können sich kaum von den Wänden lösen.
Großer Wille, Du hast Dich verfangen in vieler Worte Schalen. Und hast Dich, wie ein stürzendes Kind, selbst aufgefangen. Trotz und Trutz zeugen noch von Deiner Abkunft es stehen dort die Truhen offen, und in den Räumen der Miniatur passt kaum der Rest Deines Scheins, zurückgelassen vor Jahrhunderten, um Stille zu zeugen und um alle hohen Lichter zu verschwenden.
Es sollten Tage werden, doch es wurden Ställe; es sollten Tropfen werden, doch es wurde nur der Keim einer neuen Generation, eingefasst in die wilden Knochenröhren der Unausweichlichkeit, der samtenen Stoffe, die von Deinen Schultern fallen.
Das Orakel spricht mit Nebel in den Lungen: Die Hochzeit des Gewesenen in Reim und Seim – ein Laut nur verändert Dich auf deinen Wegen, Verkünder einer neuen Liebe, die tief in dunkle Höhlen führt; verkommen sind längst die letzten Ruhestätten, dort siehst Du Dich nicht mehr, du siehst nur aufgetürmt den Schutt, den die Erde nicht verspeiste.
Ich stürze von den Klippen und begegne Dir, doch nichts wird mich daran erinnern, wie es wirklich war.
Die Kommunikation ist ein interstellares Lächeln; Zungenzeichen treiben die Boten in die Irre. Es Verschwinden die großen Trübsale, die mit Schweren Trauben behalftert auf der Gegenseite Eine rechtsdrehende Ausfahrt nutzen. Die Blässe
Wird vom ausstehenden Teint verursacht, einer Marter, die zu überstehen ist im Gegensatz zur Syphilis, gegen die man an Schulen geimpft Wird, die das Leben als etwas kennen, das Rein zufällig durch den Gärprozess
Ausgelöst wird, den man in Erlenmeyerkolben Nach=brodelt. Man häuft etwas Katzengold An, wenn die Stille überhand zu nehmen Droht, steckt in die Zigarette einen Nagel, Der gegen Mangelerscheinungen hilft, spuckt auf den
Boden wie ein Professor, und masturbiert auf Einem Fahrrad während der Sommermonate. Alles in allem ist der Wahnsinn ein abgekartetes Spiel, wo immer die Ampel eine weitere Möglichkeit bereit hält, den Verkehr zu schockieren.
Truthahnfett rinnt über schlanke Wege, die Fallen Erhöhen den Einsatz, an Menschenfleisch zu Gelangen. In der Sänfte ein versteckter Dolch. Außerhalb der Sonne tropft ein Vulkan in das Paradies mit den symmetrischen Hörnern unter
Dem Haupthaar. Unter einer verbrannten Amsel Entsteht ein neues Einkaufszentrum mit Tiefpreisen Unter Null. Bienen werden beim schwarz=Honigmachen Erwischt. Ihre Strafe soll sein die unbekannte Königin. Allerdings hatte die Strecke auch ihr
Gutes, bestand nicht nur aus Kurven und Geraden, Sondern ebenfalls aus einer Hypotenuse, die sich Wie eine Krawatte binden ließ. Als du mich vor Der Kommode entdecktest, war dir anzusehen, dass Du es auf diese Art tun wolltest, die mich zur
Legende machen würde. Doch bräuchten wir hierfür nicht Eine Menge Benzin? Meine Taschen waren längst Zugenäht und deine hielten dem stürmischen Beifall Kaum stand. Nur deshalb sprangen wir gemeinsam aus Dem Fenster auf die Markise des Drachentöters.
Im Nachhinein hätten wir uns die Schuhe binden Sollen, vielleicht wären wir dann woanders heraus- Gekommen. So aber blieb uns der Trost des Sommergewitters Auf einer Schallplatte.
Inhalte, Illustrationen, dargestellte Bilder & Fotos sind urheberrechtlich geschützte Werke ihrer jeweiligen Eigentümer*innen.