Das PHANTASTIKON war eine Idee, die aus der VERANDA heraus geboren wurde; mit der Übersetzung eines Interviews von Matt Cardin mit Thomas Ligotti. Das war die Zeit, als ich auch nachher im persönlichen Kontakt mit vielen Autoren blieb, deren Werke ich übersetzt habe. Der Unterschied zum deutschsprachigen Milieu ist nicht nur gravierend, er ist exorbitant. Sogar derart ungeheuerlich, dass ich mich zum ersten Mal fragte, ob ich nicht selbst lieber die in englischer Sprache schreiben sollte, meinen angestammten Kulturkreis (der schon seit Jahrhunderten kein Kulturkreis mehr ist) verlassen und mit Autoren interagieren, die Geist und Talent besitzen. Ich tat das halbherzig, aber nie konsequent. In der Schweiz wäre mir das alles leichter gefallen, aber da hatte ich noch nicht akzeptiert, in welche geistigen Müllkippe ich geraten würde, wenn ich wieder nach D umsiedle. Genau. Ich hätte die Schweiz nie verlassen dürfen. Wer kann, sollte dieses Land hier meiden.
Jetzt sammle ich alle Artikel ein und werfe sie auf die Porch. Beileibe – ich benötige nur ein einziges Weblog.