Was glaubst du, Mensch, ist dein Menschenleben, dein Geschlecht, noch wert, wenn du nicht wagst zu leben, Leben nicht wahrnimmst, wenn es ist?
Ich verrate es dir: Nichts.
Die Kardinalität der leeren Menge
Geschrieben von A. Anders Ich bin, von dir genommen,in den kleinsten Winkeln deines Raumes daheim.Meine schwarzen Augäpfelsind die Dunkelheit der Welt gewöhnt.Kein Augenweiß. Nichts Irisierendes,das isoliert betrachtet werden kann und will.So hocke ich einfach daund nehme wahr,wie ein Haus Zeit konserviert.Mein Mund, eine Melasse, die Fliegen fängt.Denn das, was sie nicht fängt, wirftsie auf Wunden. … Weiterlesen
Geschrieben von A. Anders Der klamme hölzerne Raum, in dem sie saßen, hob und senkte sich an seinen beiden Enden abwechselnd auf und ab. Dunkelgrüne leere Flaschen rollten über dem Boden hin und her. In den blauen Bärten der grobschlächtigen Männer hatten sich kleine Fische verfangen, die gleichmäßig zappelten als würden sie durch ihr gewohntes … Weiterlesen
Es gab Erste. Diese Ersten waren viele. Sie hatten sich daran gewöhnt, ihre Hände verschollen zu wissen. Ihr Mund von einem weißen Band fortgetragen, das vor ihren blass marmorierten Stirnen davonwehte, während sie sich ins Dunkel drehten ohne jemals wiederzukehren und für immer dort stehen blieben, von wo aus sie gerufen worden waren. Unbewusst streifen … Weiterlesen
Geschrieben von A. Anders Es ist nicht sicher, Schwester,dass wir uns erinnern,wie wir uns fanden. Es ist nicht sicher,dass wir uns wiedererkennen, die wir uns suchenauf nunmehr anderen Wegenanderntags. Es ist nur sicher,dass wir sie gehen. Nicht sicher Es ist nicht sicher Bruderdaß wir uns findendie wir uns suchendaß wir uns sehenwenn wir uns begegnendaß … Weiterlesen
Was glaubst du, Mensch, ist dein Menschenleben, dein Geschlecht, noch wert, wenn du nicht wagst zu leben, Leben nicht wahrnimmst, wenn es ist?
Ich verrate es dir: Nichts.
Geschrieben von A. Anders Wir gehen von etwas aus.Schaffen uns ab mit aller Kraft,denn wir schaffen es nicht,uns abzuschaffen. Wir gehen uns nach.Vergehen nach uns.Wir nähern uns nicht. Wir gehen.Gehen gleichmäßignacheinander.
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