Heliose

Geschrieben von A. Anders

Entgegen dem Erstaunen der anderen, war es ihr nicht neu, dass, sobald sie sich hinsetzte, um ihre Beine zu spreizen, Schmetterlinge aus ihr hervorflatterten, die sie in ihrem kleinen Glashaus im Garten mit auf 39 kleinen Gedecken liegenden, bereits gelutschten Bonbons fütterte, die sie sich aus der Bonbonniere der Löwen-Apotheke wie ein Greif, der seine Beute mit zielgerichteten Krallen packt, zu holen pflegte. Ein lohnenswerter Streifzug. Denn immerhin, dies geschah mindestens zweimal pro Woche, wenn sie die ihrer Mutter vom Dermatologen verschriebene Salbe in Auftrag geben und, sobald sie nach ein paar Stunden von einer der Mitarbeiterinnen angerührt worden war, wieder abholen musste. Die Salbe, die Dr. Ball ihr verschrieben hatte, hatte nur eine kurze Haltbarkeitsdauer, weshalb sie auch nur in kleineren Mengen hergestellt wurde. Die Krankheit ihrer Mutter hieß, so hörte sie die Nachbarinnen hinter vorgehaltener Hand tuscheln, Heliose. Ein Wort, das sie zuvor noch nie gehört hatte. Wie eine üppige, warm leuchtende Blume hörte es sich an. Vom Gelben ins leicht Rote sich wandelnd. Die Blüte dicht mit Blättern befüllt.

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Zehn Sterne (Es ist ein tolles statement-piece!)

steinbruch 1

Zuallererst habe ich winzige Handgelenke,sodass jedes Armband ein crap-shooting ist.Ich kaufte den glow in the dark one first& jetzt diese schwarze 1,aber die schwarze 1 wird definitiv zu meinem Stil passen!Ich werde sagen, dass ich Silberaugen gewählt habe,zu den Fehlern dieses Tages.Es ist dunkel, es ist verstörend.Es ist so darn cute!Absolut traumhaft,auch auf meiner Haut … Weiterlesen

Die Enden des Regenbogens

steinbruch 1

Geschrieben von A. Anders Fangen Sie die Essenz der Stadt auf saubere, moderne Weise ein,auch wenn Sie eine psychedelische Druckecke schaffen wollen.Bordüren geben Ihnen etwas, an dem Sie sich festhalten können. Steigen Sie im Schlaf in andere Dimensionen auf. Wir stellenunsere Zustände des Seins vor, z.B. mit einem wunderschönenund komplizierten Böses-Auge-Design, das in den Stoff … Weiterlesen

Orte

Geschrieben von A. Anders Es gibt einen Zwischenraum, getragen von 8 Spinnenbeinen. Er bewegt sich hinter Zeitlupen. Zu langsam für ein menschliches Auge ihn zu erfassen. Zu schnell der Raum, in den es gewohnt ist zu blicken. Begehbar nur durch einen Steg, an dem er zu bestimmten Zeiten steht und ruht. Dann ist er sichtbar. … Weiterlesen

Was ihr schwarzes Unwesen nach sich zieht

Geschrieben von A. Anders Hieß zu Lebzeiten einer anders als Hans Christian,haben sie ihm das Schafott mit Airbrush verschönertund geraten, doch ein wenig konsequenter als bisherins vor ihm entfachte Feuer zu starren. Verschluckt hatte man sich ohnehin nurnach Aufforderung von ganz oben,um im Nachhineinso etwas wie Bettwäschedruck zu verspüren. Vielleicht fiele einem dann auch die … Weiterlesen

Aus den Brunnen

Geschrieben von A. Anders Wir haben verwahrt, aufgebahrt und hergerichtet.Die Tische. Die Stühle. Auf den Tellerndie Masken. Die gelöstenZungen im Glas. Nun ist dieser Raumoffenen Mundesfür immer zu schließen. Nackt und uneingeladensteigt aus den Brunnendie Wahrheit mit ihrem Reisigbesen.

Teichbestandteile

Geschrieben von A. Anders Es ist warm. Schwalben tauchen in die verspiegelten Fenster des großen schweren Hauses hinter mir. Während ich Nachtblätter mit leuchtend grünen Adern sammele, löst sich das Tuch, das ich mir um mein Haar geschlungen, auf meinem Kopf zu einem Dutt gebunden hatte. An meinem Hals, über meine Brust lassen sich Nattern … Weiterlesen

Lethe

Geschrieben von A. Anders Sie wuschen ihn,kleideten ihn ein,drapierten seine Armeverschränkt auf seinem Brustkorb. Sie schlossen ihre Augenund legten sich neben ihn,um ihn ein Stückseines Weges begleiten zu können. Nach einer Weilewaren seine Hände und Füßekaum mehr sichtbar,sein Gesicht fiel einzu einer dunklen Höhle,in die sie sich hinabbeugtenund Steine fallen ließen,um zu hören, wie tief … Weiterlesen

Hagazussa

Geschrieben von A. Anders Wir hatten nie wirklich zueinander gefunden. Ich konnte weder mit ihr, noch ohne sie leben. Ihrer jedoch mir mittlerweile schmerzhaften Abwesenheit wegen, hatte ich versucht, sie mir lebendig zu erhalten: Ich schnitt aus den Bildern ihrer Ahnen, die ich längst auf den Dachboden gebracht hatte, um sie dort zu lagern, Teile … Weiterlesen

ritu

Geschrieben von A. Anders Ich musste, in jener Nacht, in der der Mond meinem Haus sehr nahe stand, wohl etwas von ihr mitgenommen haben, als ich schlafend in meinem Bette lag und zum ersten Mal, mittels eines Stuhls, durch ihre vielen verborgenen Räume geflogen war. Denn seither stand sie jedes Mal, wenn ich in den … Weiterlesen

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