Quellen aus Mondlicht

Quellen aus Mondlicht, ein Splitter der Vergangenheit. Hier wurde weder Licht noch die Luft selbst gelüftet, die Gäste sprachen Double Dutch, flüsterten laut, hatten sich nichts zu sagen und sagten sich nichts zum tausendsten Mal. Das Strandgut eines Sommerplatzes: den Elenden gab man gastfrei. Sie stand in der Ecke und sah mich früher als ich sie, stand in meinem Rücken, dieser weiten Fläche, ein Fächer für Blicke, weder die Kleidung, die man trägt, noch die Haut widersteht dem Stechen eines in Gedanken arrangierten Blickes. Sie stand da und stand verborgen, karge Mauern hüllten sie ein, Gedanken ohne Gestalt, ohne ein Wort, ein Bild. In der Mitte flackerte ein entsetzlich funzeliges Licht, das sich für eine Sonne hielt. Im Keller siechte das Wasser eines Brunnens, darin keimte die Erinnerung wie in einem Aquarium eschericha coli, geisterhaft tauchte aus der Tiefe all das empor, was man längst kannte: selbst zu fassen bekam man sich nicht.

Haderlumpen in der Küche beim Schmacken

Wenn’s uns mit dem Kuss so ergeht, als wär’s zunächst ein Gruß von Innigkeit, sind wir vom Schlemmerwort ›Lecktschmandt› nicht mehr weit entfernt. Die Kusskelbertate ist nicht weit von der Hintertür entfernt und uns soll jetzt gar nichts anderes jucken als den Kuss auch auf die Liebe zu verweisen – mit deren Intension wächst auch die Bezeichnung des Kusses selbst.

Der Gruß von Innigkeit fliegt meist nur durch die Luft oder wird angedeutet, der Kuss der Verehrung wird uns erst die Brücke basteln, die bereits das Lustgefüge gewähren lässt, also bereits den Wechsel zwischen Gruß und lippender Inbesitznahme für das eigene Empfinden meint.
Bossen, Guschl, Tunsch, und Schmatz sind nur einige seiner sonderbaren Namen, und wo immer wir auch den Gruß des Kusses finden mögen, soll nicht das darin ausgedrückte Besiegeln von Frieden und Freundschaft uns für den Moment interessieren, sondern das Schlemmen des anderen, geliebten Parts. Da wird es nicht wunderlich sein, wenn selbst das höhere »Leck mich« doch eigentlich den Kuss bezeugt, denn ob man einen Arsch nun leckt oder küsst, macht der Frivolität keinen Umstand.
In Wahrheit geht das Küssen an der richtigen Stelle bereits notwendig in ein forderndes Schlecken über, das nun auf Speis‘ und Trank – du bist mir also Speis‘ und Trank – verweist, auf das Vernaschen. So wird deutlich, dass jemand von der Lust und von der Liebe zu leben vermag, er nascht vom dargebotenen Leib der Inbrunst, der Brunft; von der Aura des oder der Geliebten wird er sich be=essen.
So wie ebenfalls der Thanatos dem Eros nicht weit, so ist es auch das Essen aus dem Munde. Die orale Befriedigung des Kindes ist auch die Befriedigung des neuen Zustands der Liebe.
»Gott, wie bin ich beschmetterlingt!« (– statt ›beflügelt‹.)

Spaziergang; ’s Wonnestündlein hat geschlagen; Magd, gezwickt ins feiste Fleisch unter der Wolle, das sich rosend durch die Maschen zeigt. Willst du, dass man dich niederreißt, auf Schößen zappeln? Titt tatt tatt die Sauce aus den Ärmeln pludert buttert, schmiert und suppt, Gerüche vieler Zecher Dunst und vieler Mägde Beine schwitzen sich beim Kochen knochenglatt. Fisch mit Salbei und Lorbeerstrunk / Blanc Manger / Gesulztes Ochsenmaul / Karmeliter-Torten / Kälberbriesen & Euter / Kuttelflecke / Nierenomelette / Trauben in brauner Sauce / Jagdpasteten / Markmelonen / Böflamod.
Trippel trappel Mäuse klackern in den Ecken (Josefine, die Sängerin) hinterm Spülstein, Katzen wetzen schlanke Messer (vom Fressen auf den Schlachtfeldern: die Speisekarte – das blutigste Blatt das wir schreiben) schneller Marmortopf; Filme vom Fressen : der Projektor malt stümpernde Kochweisen an die Küchenwand. Im Einkauf nicht bekommen : diese Kapern oder Rosenblätter für den bitter’n Salat, den frischen Lorbeer-Kranz, den Karpfen mit dem tollen Namen und das Brot aus Themenreuth. Aber die Feste sind verändert worden, der Industriefraß dominiert, was frisch ist, wird gleich weggeworfen. Eis am Stiel : früher trug man eine gefrorene Wasserpfütze wie einen Lolli-Pop, die Geschmäcker, dann zertanzte sie einen Beutel Kakao, das anregende Zahlungsmittel der Inka, oder zerbiss eine von Rilkes geliebten Erdbeeren, Saft spritze druckvoll über Finger, klebte an den Lippen, die Zunge tat einen Salto (wie ein Frosch das Insekt).

orig.
Die Fett hinunter zu Tisch zurück getrieften Rinnsale ausgestülpter inkompetenter Lippen und auch Wildbart. Besteck=Finger greifen abgekühltes Kochgut Kran Schaufel zwick zwack und Wein Bier Kelch Steingut üppig berankt satter dicker süßer Blätter lutherisch lüstern platscht plantscht das Fußbad (Kamillenschaum, Lavendellwasser) die Knochen fallen wo die Hunde lappend Boden suchen züngeln um das Hühnerbein (Watt – ein sonderbarer Eintopf). Steigt die Brunze wird gepißt und steigt das Blut : der Aderlaß Spaziergang Wonnestündlein hat geschlagen Magd gezwickt in feistes Fleisch unter der Wolle das sich rosend durch die Maschen zeigt willst du daß man dich nieder=reißt auf Schößen zappeln Titt tatt tatt die Sauce aus den Ärmeln pludert buttert schmiert & suppt Gerüche vieler Zecher Dunst und vieler Mägde Beine schwitzen sich beim Kochen knochenglatt (ohne Rasur) den Fisch den sie auch selber reiben mit Salbei & Lorbeerstrunk. Trippel trappel Mäuse klackern in den Ecken (Josefine, die Sängerin / Kafka) hinterm Spülstein Katzen wetzen schlanke Messer mündern (vom Fressen auf Schlachtfeldern : die Speisekarte – das blutigste Blatt, das wir schreiben / Deschner) schneller Marmortopf (oder sonst 1 Stein) Filme vom Fressen : der Projektor malt und sei es vergänglich stümpernde Kochweisen an die Küchenwand) im Einkauf nicht bekommen : diese Kapern oder Rosenblätter für den bitteren Salat, den frischen Lorbeer=Kranz, den Karpfen mit dem tollen Namen & das Brot aus Themenreuth, habe gesehen, daß die jungen Mädel Maische treten und träume, daß man ihre planta pedis sauberlecken darf für 1 Taler (der Krug geht um) Pediküre statt Friseur deshalb Zöpfe. Aber die Feste sind verändert worden der Industriefraß dominiert was frisch ist wird gleich weggeworfen (es ist besser so oh glaube mir) Eis am Stiel : früher trug man 1 gefrorene Wasserpfütze wie 1 Lolli=Pop, die Geschmäcker : Großvaters Reifen, Abrieb auch von Gummistiefeln oder Mückenlarven oder wiedergegebene Tellersulze (wenn man aus dem Besen kam) dann zertanzte sie 1 Beutel Kakao das anregende Zahlungsmittel der Inka oder zerbiß eine von Rilkes geliebten Erdbeeren, Saft spritzte druckvoll über Finger, klebte an den Lippen die Zunge tat 1 Salto (4/4 Offbeat) wie ein Frosch das Insekt.

Standort : München, Hofbräuhaus 2003, die Klofrauen schauen auf Wunsch beim Pinkeln zu und loben den Penis.

Vor uns die Sintflut

Ich ging aus der Wohnung. Vor der Tür entdeckte ich Minka, die irgendjemand mit ihren Zöpfen am Eisengeländer festgebunden hatte. In gebückter Haltung, wie es ihre Fessel nur zuließ, versuchte sie mit den Händen über ihrem Kopf, den Knoten zu lösen. Sie konnte sich nicht zu Boden fallen lassen, obwohl ihre Knie ihr immer wieder diesen Befehl zu geben schienen, aber sich auch nicht strecken, was den Reflex erklären würde, der ständig dahingehend in sie fuhr, daß ihre Kopfhaut schmerzlich reißaus zu nehmen trachtete, es aber für unmöglich befand. So hing sie da vor den rostigen Streben.

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Der goldene Brunn

Ich trete hinaus in eine Wirklichkeit, die das Ergebnis vermittelter Konstruktionsprozesse ist. In vollkommener Isolation komme ich an Behausungen aus Holz und Bambus vorbei; Chakren, Ansanas. Apollon verwundet hier die Schlange Python. Dichtes Gewühl. Gewahre Schatten von Verfolgern, die nun nicht mehr von mir lassen. Viel Verkehr, vom Irrsinn gebläute Augen. Verstrickungen wie diese, dass man mich anspricht.
Ich antworte im Namen der Schwarzen Löcher, im Namen ihrer absolut verdichteten Materie. Auch ich bin das genaue Gegenteil von Zeit. Was es nicht alles darüber zu sagen gäbe! Ich will einem dieser Führer gestatten, voran zu gehen, sage nichts, nicke nur. Wir gehen, beide mit freiem Oberkörper, auf eine Auto-Rikscha zu, deren Seiten mit Lilien, Weinstöcken, einem Pentagramm verziert sind. Großer Architekt; der erwachte Mensch hebt die Hand, die steif ist.

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Der Tau kühlt die Hitze

In dein Schweigen hinein brüllen, dich auf mich setzen. Der Text ist das, was ich heute weiß, die Entkörperlichung eines Textes bist du, das Fließen der Zeit, die durch Rillen immer wieder unsauber wiedergegeben wird, der kranke Substrat verkennt die Analogien, die symmetrische Beziehung. Ich hätte besser nie Sprechen gelernt, nichts will ich mir verweigern, du Blume
dich ansehen
(darum bist du da)
dich ansehen & deine Zerbrechlichkeit bewundern, Gefäß anderer Lüste, die durch Nachbarschaft entstehen, durch ein nebulöses Miteinander, auch in der Ferne, die dennoch
hier und da die Wege kreuzt. Andere Säfte, eine ganz und gar andere Welt, von Hinten=Zeit nach Vorne=Zeit betrachtet
in den Rillen tost das Chaos, ist zu hören, zu sehen, nur Text fließt ab aus geöffneten Adern. Welch weiches Blut der Sommertau
(der taw kulet die hitze)
daß wir uns nicht anmerken lassen das Geschenk. Alles arbeitet, Termitenbauschutt, abgetragener Müll, gegessen, die Bühne groß, samtenes Schwarz stünde ich auf einem Boden, der aber ebenfalls schwarz ist, jetzt gleich klingelt s, die Akustik ist sehr ausgefeilt, kein Phon nötig, ich dringe ein, jede Falte Nabel Arschlöchelein Verteilerkappe Ritze, gleich klingelt s, Nachbesprechung.

Ein Regenwurm ist reinster Magen

Die Reichhaltigkeit des Frühstücks ist im stets ruhig dahinfließenden Garten zu verorten, unter Glucken, hinter Eierbergen, der Hahn wandert auf den täglichen Blumen. Es begab sich, dass er dem zerfetzten Brot folgte; die Stille, in der nichts geschieht außer Stille. Der Frühstückstisch mit integriertem Wecker, eine Uhr, die (in der modernen Welt angekommen) Brote schmiert, durch eingestreute Gerüchte für aufmerksames Zuhören sorgt. Alles dreht sich wie in einem gurgelnden Bach. Alles verweht sich wie Sand. Die Nacht bricht entzwei. Die Zeiger öffnen sogar die Türen, vornehme Kleider über dem Unterarm. Am Morgen steckt da noch ein Rest Absolution in den Augenwinkeln, frisch gebügelte Gesichter nehmen ihre Plätze ein. Folgende Angebote : Froschcocktail, lebendig püriert, Schnecken, Schafsaugen in Tomatensaft, Leipziger Milbenkäse, Marmelade aus verbotenen Früchten, eingekochte Kaulquappen, ein Œuvre Complete ekelerregender, zutiefst menschlicher Küche. Welt drückt sich aus in einer obszönen Blüte, ein Regenwurm ist reinster Magen.

Bestiale Kekse

“Hol’s der Teufel!” ist nun kein Ausdruck, der gewöhnlich Kekse mit einschließt. Auch kann man in den Grimoiren oder der Büchern von Fausts Höllenzwang nicht nachlesen, dass sich der Trickster jemals für Backwaren interessiert hätte. Eine Ausnahme mag es geben, die allerdings sehr weit hergeholt ist: gegeben nämlich, in den Keksen fänden sich, aus welchen Gründen immer mag der Leser selbst entscheiden, Seelen eingefangen. Nun hat jedoch die Großmutter des Prunus, anders wie Cornelis selbst, niemals ein verbürgbares Interesse an der Alchimie besessen, es sei denn, man zähle eben jene Backkünste hinzu (die Konfiserien übertreiben nicht, wenn sie von ihren Produkten in zauberischer Verklärung berichten), die allerdings zu kaum einer Zeit als Hexerei galten. Da zählte nicht das Geheimnis der Herstellung sondern das, was man damit anstellen konnte. Im Falle von Keksen wäre das naschen. Anders gesehen werden mag das, wenn die Kekse vergiftet sind.

Das knappe Wunderhorn

Soweit das Plündern: Worte sind im Alfa-Bett; zu Wildern kam ich auf die Welt. An einem Tisch (rechts saß das Radio: Siemens – 2SB460GW – auf einem Sockel mit Gamaschen, wartete, bis es sprechen durfte: der Ton kam erste 40 Sek. nach dem Einschalten!) In der Küche: Die Welt lag zugedeckt vorm Herd herum; Form in Schultüten, die bald ihre Zauberwerke, ihr Russisches Brot, ihr Stelldichein/Stelldichan, ihr – : wie viele Augen zeigt der Würfel?, wie nennt man die Karte mit der Muttersau? ›Herr Klebe‹ hieß der Lehrer, viel jünger als ich heute bin, der mich und all die Vielen be-, unter- überrichtete; bespitzelte das Verhalten: Betragen war kein Lernfach. Es gab keine Tafel an der Wand neben Moritz von Schwind; ein Haus gab es mit ABC: Alraun, Bergahorn, Chrysanthemum – dahinter eins mit DEF: Douglasie, Eisenhut, Flammenröschen. Mochte die Sprache (ich) & die Mengenlehre (über der man schön verrückt wird, Herr Cantor, recht hübsch mit bunter Fliege!). So viele Mädchen (in der Menge), dass ich nicht alle auf einmal heiraten konnte, sie mich nicht / wir noch besser in der Mengenlehre aufpassen mussten {} das La-Ladio am Nachmittag – zur Wiederholung kotzerbärmliche Dinge, die auch mit Rohrreiniger nicht aus den Ohren zu bekommen waren, spielte auf vor ›Onkel Tucas‹ leeren Kisten auf dem Schrank (im Schlafzimmer mit dem weiß melierten Schrank) das erste Lesebuch schrieb ich ganz ab und bekam nie wieder Strafarbeit, musste statt dessen das Morgenlied singen – mit eingequetschten Fingern ganz hoch zur Uhr geblickt: da war es 8 Uhr 5 und blieb es 8 Uhr 5 bis ich mich setzte, sang aus ›Des Knaben Wunderhorn‹: ›Das bucklige Männlein‹, ›Es ist ein Schnitter‹, ›Will ich in mein Gärtlein gehen‹.

Standort : Marktleuthen 1975, das Schulgebäude wurde 1915 errichtet, ein Traum wie ein Schloß, daneben der Friedhof.

In der Gesellschaft von Bildern

Wenn ich Bilder vorgesetzt bekomme und mich nicht gleich sehen kann, weil ich so erschreckend verzaubert dreinsehe, so als wäre ich gar nicht vorhanden, durscheinend, obwohl alle Glieder vorhanden sind.
Ich verschmelze mit den Hintergründen, die Hintergründe haften nahezu an mir, ich könnte selbst ein Hintergrund für etwas sein (und bin es auch, bin der Hintergrund für so manchen Blick, der nicht auf dem Bild haftenbleibt).
Man erkennt neuerdings alles in seinem eigenen Gesicht, was noch vor einem liegt. Wie eine geheimnisvolle Schrift ragen die Augen aus dem Kopf (woher stammt diese Lebendigkeit?), so als wäre das nicht nur ein Bild, sondern eine Begegnung.
Hallo!
und ich auch:
Hallo!
Kennst du mich?
Und ich muss ehrlich sagen : nein, ich kenne dich nicht mehr, du bist schon weit entschwunden, ich kann dich nicht erreichen, nicht so, wie du mich erreichen kannst, das steht fest. Aber wenn du mich jetzt sehen kannst, wie ich dieses Bild betrachte, du mehr siehst, als ich sehen kann, dann kann ich mich vielleicht an den Tag erinnern, als mir plötzlich einfiel, dass es dich da draußen gibt und dass du einen weiten Weg gegangen bist.

Die Mondmacher

Promethisches Geschöpf (ich) Feuer=Mit=Stehler (auch) hermetischer Mit=Rinderdieb, Originalsünder, fleischlustiger Innen­ schenkel-Zwicker Ziffer nicht Zahl (sifr) die Form einer geschlos­ senen Muschel bei den Maya, Sunya der Inder Zephirum die Null (universelle Gebärmutter) meine Einkaufszeit die ich immer sehr fürchte lege ich sehr früh in den Morgen, stürze ins Geschäft hetz­ te durch die Straßen der Verpackungen der frisch zu kaufenden Müllhalde mit wohldosierten Industrieabfällen zumbeispiel men­ schenzurechtgemachte Milch ihr gekalbten Kälber kalbt (yo) Kälber kalbt (schon Kuh noch Kalb?) spurte schleunigst wieder hin­ aus in einer Seitengasse verschnaufen / Au reboirs : würde mit ei­ner Kutsche anfahren wollen Flaubert besuchen (oder Emma) ma­laise mystérieux in einer Kutsche mit Bang & Olufson CD=Wechs­ler darin Scriabin-Sonaten ein roter Zylinder der auf den Kopf passt Handschuhe schneeweiß wie manche Schwäne singen Fleischkugeln in einer Muskat=Brandy Beize (Liebe & Traum : die beiden bedeutendsten ästhetischen Phänomene) noch zu besor­gen : Dahlien Typ Mystery Day, einen Olivenbaum. Jene runden Türme sind entdeckt in welchen der Vollmond Mondnatt für Mondnatt gegossen wird mit einem großen Katapult in den Him­mel geschossen (geworfen) die Mondmacher am Werk, ihre chy­mische (Hochzeit) Mixtur der Mond erkaltet unter der Erde wird fest in den Tiefen Basalt und Eisen. Wollt ihr, ja oder nein, alles aufs Spiel setzen, einzig und allein um der Freude willen, tief unten am Grun­de des Schmelztiegels, in den wir unsere armselige bürgerliche Bequemlich­keit, den Rest unseres guten Rufs, unsere Zweifel, das radikale Bewusstsein unserer Ohnmacht, die Albernheiten unserer angeblichen Pflichten, kunterbunt mitsamt den feinen, zarten, zerbrechlichen Gläsern werfen wollen, jenes Licht aufleuchten zu sehen, das nie mehr verlöschen wird ? / Breton ich habe heute Nacht eine Muschel gefunden, in der Gespräche aufgezeichnet wurden, die man vor 17 Millionen Jahren in einer Höhle führte und festgestellt, dass dies nicht nur sehr verblüffend ist, sondern dass die Kommunikation auf Poesie beruht den Weg weiter runter legt sich zur rechten Seite eine Um­friedung in die Landschaft, in der sich ein öffentliches Bad befin­det, eine Installation die Mädchen hüpfen nach dem Volley sandig und Pärchen beugen sich übereinander da am Zaun die Menschen die aus dem Wasser stammen dort steckt die Erinnerung dort vi­sionierte ich.