Airus

Wie verrückt geht es zu in den inneren Absichten, zürnende Wolken, weil ich zögere, zu notieren, werde blass, so dass ich deine Figur entdecken (unter den Wolkendecken) kann, da wie du oben liegst, ich unten dich sehe, zornende Luftschneise, Airus, Airus, Aehre der Höh’, Regen zaunt den Wanderer (ich Wanderer) ein und lässt ihn nicht seine Trockenheit ausschwitzen. Geh durchnässt wie ein bitterer Gedanke, nähm’ das neue Blatt von einem Stapel, die Zeit, ich grüßt’ sie dort, ich hielt’ mich auf in der Erinnerung nur kurz, dann wurde sie das Erbleben, der Sack, mit dem man weitergeht und gellt (man ist so laut), aber kaum wäre die Semisphäre leiser, würden wir vielleicht nicht, oder vielleicht gar nicht einmal, zweimal existieren, brotnötig, dass ich jetzt in alle 4 Himmelsrichtungen blicke, in 8 Erdrichtungen, in 16 Höllenkreise, in 7 Keller, macht zusammen 35.
Wir destillieren uns ein Universal=Panazee, crepusculum matutinum : die Morgendämmerung der alten Bücher, Rhythmus von Systole & Diastole. Und wenn hinter all den Stürmen der Äther lauert? Das riesige Gesicht, der halbgebrochene Zahn?

Sequena

Eine neue Poesie breitet ihren Mantel über den Strom : Rhythmus ist Maschinentakt; Inhalt ist Arbeit, Melodie vielleicht, Akkordeonklang zum Sonntagstanz, lotrechte Kurven, aufrechter Untergang. So bannt Honoré Daumier mit flinkem, sicherem Stift die Badenden, Pudelscherer, Angler an den Kais in sein Sketchbook. Der Bouquinisten-Tratsch – und ich erstand Arthur Schnitzlers ›Der Schleier der Pierette‹ mit Autograph des Verfassers und seines Illustrators für 20 Francs. Hier ist keine Zeit, hier ist Allzeit, das leichte Grau, das allen Dingen unendliche Zartheit verleiht. Keine schönere Stadt als der graugoldene Seine-Nebel von unten heraufwabern lässt. Heloise und Hugos Zigeunerin Esmeralda treffen sich hier, Voltaire ging durch diese Gassen, aber auch Mimi Pinson (oder Hauffs ›Bettlerin von Pont des Arts‹), von niemand geliebt, von allen erbeutet. Meine ersten Gedichte von Paris brechen in der Mitte ab. Ich bin dieser völlig versonnene Nymphen-Lecker; vorzüglich, wie du schmeckst, Sequena – und wie Jouffroy dich schuf : ruhend, halbnackt, mit Seerosenblättern gekrönt, streng deine Gesichtszüge. Wasser fließt aus einem Krug, den deine linke Hand hält, die andere verharrt über dem Knie. Ein großes Bündel Trauben, Früchte, Korn. Doch nur Sequenas, der jungen Seine Bild, ruht hier einsam hinter Gittern in einem feuchten Kerker. Sie selbst durchläuft schlank die Wiesen der Champagne.

Das Haar ist die Schere

Das Wasser ist der Seelenreiz, sein Fließen ist Gesetz. In den Tümpeln wartet das Wasser darauf, fließen zu können. Wer aber befreit es? Wer aber wäscht sich rein im stehen? Wer aber sieht das Wasser hinunter stürmen durch alle Schichten Gaias – Quarz und Feldspäte, da ich ihm folge wie ein Gedanke nur dem Magnesium folgt, der Aura also des Dings, das sendet, der klare Gedanke ist dann das Ding selbst, und nicht ich denke es sondern wir bedenken uns gegenseitig, der Stein, der mich sieht, das Wasser, das mich fließt, das Barbieren mit der Schere, das Haar ist die Schere

Walditalien

Wie die drei Mondhasen sehe ich sie selbst aus einem silbernen Dunst sich empören, und mir war’s, als wollten sie den Toten fortgeleiten, der, wer stirbt schon noch zu Hause, zum Köcheln des Breis im Takt verschied, zum Hohn der Sterbekammern, der Fabrikstationen, der Totenämter.

Und nun ein stählernes Wort, mehrfach wiederholt : Karrangtarra, Karangtarra, Karrangtarra!

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Untersuchung der Werwölfe

Ich bin schon wieder ein Wolf, und ich muß mich dafür entschuldigen. Jetzt kommen sie, ich muss verschwinden! Geben Sie auf sich acht, auch wenn (mich der Jäger holt mit dem Schießgewehr) ich nicht mehr bin. Die Gefahr lauert überall, selbst bei Ihrem Barbier, der Ihnen die Zöpfe wringt.

Seit Lykaon die Götter solange frevelte, bis Zeus höchstselbst bei ihm einen halben Krug Wein nahm, ist doch alles nur noch Wolf. Darauf läuft es schließlich hinaus. Dem Zeus war zu schelten angeraten vom Rest der olympischen Maculmacher – und schelten wollte er – nach dem halben Krug Wein. Will sich ja nicht den Schank verderben, bloß weil einer Sauereien plärrt, die Göttinnen vernuttet, die Götter verschwult.

Lykaon war wohl Atheist, riss zeuselnde Witze, ganz unbeeindruckt von göttlichem Feuerwerk und transzendaler Geruchlosigkeit. Einer der Witze verstand sich auf die Pointe, Zeus hinmetzeln zu lassen, ihn zu richten für die Taktlosigkeit, sich eben für Zeus zu halten.

»Und so eine Hinrichtung überlebt der nimmer!« nuschelt der Hof, und rührt in den Pötten, um das Geschmalz so schmalzig zu bekommen, dass es nachher auf den Braten aufgetragen werden kann. Kräuter und Schmalz, dann Salz, dann Pfeffereien, stoßen, stoßen … mit dem Stößel stoßen und rühren, den Topp packen, dreimal auf den Tisch wumpen und nebenher nuscheln: »Das überlebt der nimmer, wenn der König dem Zeusvagabunden den Kopf abspricht!«

Sollte Zeus überleben, wäre wohl der Beweis erbracht, dass die Blitze wirklich ihm gehören, und dass er auch ein recht prachtvoller Ficker sei. Zeus, der olympische Herrenzimmerbesitzer. Doch tafeln wollen wir, wir wollen ja immer nur tafeln, ob König, ob Gott, ob Wolf.

Die Gaudriole jedoch war, dass Lykaon seinen siebenjährigen Sohn schlachtete, um diesen als Henkersmahlzeit, bestrichen mit der feinen Paste, zu servieren. Es vergingen an die zwei Stunden am Spieß, innen rein kamen Äpfel und Nüsse (auch ein Wenigelchen von der Paste). Nun mundet Menschenfleisch freilich nur, wenn es noch keine geschlechtsspezifischen Merkmale in sich veredelt hat. Wäre der Sohn 14 gewesen, würde man sprachlos bleiben, oder sagen müssen, das Mahl wäre ja nur symbolisch, das würde ja doch niemand essen im Angesicht des Ernstes der Lage. Und doch: Das Bürschchen war 7 und triefte nur so vor Saft und Schmackes. Zeus nun mochte viel über sich ergehen lassen, wenn es sich um seine Mitgöttinen handelte, die ihn da schnörkelpiepen wollten. Er konsumierte auch viele von ihnen (wobei sein hauptsächliches Interesse den Reben dieses Fremdlings aus Kleinasien galt), aber hier spielte er nicht mehr mit. Lykaon mochte ein Frevler sein wie er wollte, er mochte brandschatzen und foltern und spießen und hinraffen lassen, wie es ihm beliebte, aber eine derart ungöttliche Gräueltat wollte er nicht dulden. So verwandelte Zeus Lykaon in einen Wolf, der sich stets zur Vollmondnacht seinem Bluttrieb – dann, wenn das Blut rieb – hingeben musste.

Balzacs Kaffee

„Sie müssen nicht so viel Kaffee trinken, Sie sind doch kein Balzac, der jeden Tag dreißig Tassen trank“, sagte er und ich wunderte mich.

„Sie lesen Balzac?“

„Nein, ich kenne ihn nur vom Hörensagen“, sagte er. „Ist es deshalb? „

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1 Zauber

Ich habe noch diesen merkwürdigen Zauber in einer Kiste irgendwo / da habe ich ob ich will oder nicht damals hinein gegeben : 1 Kanarienvogelskelett, 1 Alfa Bett mit einer Geheimschrift Antonin Artauds (den ich damals noch nicht kannte, der aber sagt : Bevor ich Selbstmord begehe, verlange ich, dass man mich des Seins versichert, ich möchte des Todes gewiss sein. – der sagt : Es gibt Zeichen im Denken. Unsere absurde und regungslose Haltung ist die der größten Empfindlichkeit. Durch die Klüfte einer von jetzt an unhaltbaren Wirklichkeit spricht eine willentlich sibyllinische Welt.)
1 Superheldenmorgenmantel (rot), 1 Brief wer ich war. Verlorene Geste der Unsterblichkeit, das Rezept einer Suppe. Ich schrieb vermutlich an mich, nein ich schrieb an dich, betrachte die Erde als ein Nachkomme, der hier steht sich erinnert sich bückt etwas gräbt pro forma sagt : hier war. Die Höllenfeuer=Höhlen des Sir Francis Dashwood aus dem 18. Jahrhundert bei West Wycombe sind eine bewusste Nachbildung der entsetzlichen unterirdischen Welt des Trophonios. Nein aber hier ist. Ich glaube, dass es schön ist zu sterben die Zeit aufgelöst 1 Ahoi Brause Geschmack wählbar. Ich glaube, dass es schön ist 1 Zauber wieder gefunden zu haben (dann) und 1 Zauber wieder gefunden zu haben (der) wir uns nicht zu uns hinabbeugen konnten (wir wären damals erschrocken und heute erzürnt).

Standort : Kaiserhammer, das Rondell 1980, ehemaliger Parforce-Jagdgarten.

Teile von Teilen

Wo wohnst du?
aus Gewohnheit sich zu Hause wähnen, vom Wahn getrieben, da zu sein, also zu wohnen, nicht herzukommen, hinzugelangen, dahin langen, langmachen, das Quartier zu verlagern, dann genauso unsicher um die Hindernisse zu galoppeln, anstößig herumzusitzen in Eierschalen, die gleich mitgebracht, da wird geteilt, meinliebermann, Teile von allen Teilen genommen, die ewige Halbiererei, bis, wie beim Regenwurm, alle Teile lebendig sind, und alle eigenen Gedanken fleddern wie Leichen, ausgegorene, platzende, fertiggedachte
Gedanken, sterbende Prozesse aufgeschichtet zu einer Menge Ungereimtheiten das richtige Dressing, ich in allem oder nichts, Brombeerfallen an der Wasserseite, nur mit Harnisch
zumindest zu bekriechen, ein wilder Garten ohne ejakulierenden Pan, wenn ich nicht drin bin, kann ich auch nicht drin sein, oder mich drin sehen, hinter Bretterumzäunung, da der Kuß deines dämlichen Grinsens, da mein regennasses Hin und Her, die Göttin watet bis zu den Knöcheln im Sperma herum, sagt irgendwann

– Der Nächste
die Existenz ist nur behauptet, da muß man schon ran, dieser Quadratmeter Luft gehört mir nach oben hin unendlich, wo die Luft dann sowieso aufhört, kalte Welt, in der man
die Wärme verteidigt, kalte Welt, in der man die Wärme verloren hat und wieder sucht, mit einem diversen Angebot an Schatten, die noch echte Schatten sind, Oasen der Verstecktheit so mancher Bullenbeißerei. Erst im Angesicht des Phantastischen, wenn die menschliche Vernunft ihre Kontrollmacht verliert, vermag sich das tiefste Empfinden des Seins zu äußern. Was ist, wenn wir uns in den Gegenstand verwandeln, den wir am häufigsten Benutzen, wenn wir in all dem weiter leben, was uns einst gehörte & etwas bedeutete,
wenn das, was wir dann sind, Macht über jene bekommt, die diese Gegenstände nicht in Ruhe lassen können

Quellen aus Mondlicht

Quellen aus Mondlicht, ein Splitter der Vergangenheit. Hier wurde weder Licht noch die Luft selbst gelüftet, die Gäste sprachen Double Dutch, flüsterten laut, hatten sich nichts zu sagen und sagten sich nichts zum tausendsten Mal. Das Strandgut eines Sommerplatzes: den Elenden gab man gastfrei. Sie stand in der Ecke und sah mich früher als ich sie, stand in meinem Rücken, dieser weiten Fläche, ein Fächer für Blicke, weder die Kleidung, die man trägt, noch die Haut widersteht dem Stechen eines in Gedanken arrangierten Blickes. Sie stand da und stand verborgen, karge Mauern hüllten sie ein, Gedanken ohne Gestalt, ohne ein Wort, ein Bild. In der Mitte flackerte ein entsetzlich funzeliges Licht, das sich für eine Sonne hielt. Im Keller siechte das Wasser eines Brunnens, darin keimte die Erinnerung wie in einem Aquarium eschericha coli, geisterhaft tauchte aus der Tiefe all das empor, was man längst kannte: selbst zu fassen bekam man sich nicht.

Haderlumpen in der Küche beim Schmacken

Wenn’s uns mit dem Kuss so ergeht, als wär’s zunächst ein Gruß von Innigkeit, sind wir vom Schlemmerwort ›Lecktschmandt› nicht mehr weit entfernt. Die Kusskelbertate ist nicht weit von der Hintertür entfernt und uns soll jetzt gar nichts anderes jucken als den Kuss auch auf die Liebe zu verweisen – mit deren Intension wächst auch die Bezeichnung des Kusses selbst.

Der Gruß von Innigkeit fliegt meist nur durch die Luft oder wird angedeutet, der Kuss der Verehrung wird uns erst die Brücke basteln, die bereits das Lustgefüge gewähren lässt, also bereits den Wechsel zwischen Gruß und lippender Inbesitznahme für das eigene Empfinden meint.
Bossen, Guschl, Tunsch, und Schmatz sind nur einige seiner sonderbaren Namen, und wo immer wir auch den Gruß des Kusses finden mögen, soll nicht das darin ausgedrückte Besiegeln von Frieden und Freundschaft uns für den Moment interessieren, sondern das Schlemmen des anderen, geliebten Parts. Da wird es nicht wunderlich sein, wenn selbst das höhere »Leck mich« doch eigentlich den Kuss bezeugt, denn ob man einen Arsch nun leckt oder küsst, macht der Frivolität keinen Umstand.
In Wahrheit geht das Küssen an der richtigen Stelle bereits notwendig in ein forderndes Schlecken über, das nun auf Speis‘ und Trank – du bist mir also Speis‘ und Trank – verweist, auf das Vernaschen. So wird deutlich, dass jemand von der Lust und von der Liebe zu leben vermag, er nascht vom dargebotenen Leib der Inbrunst, der Brunft; von der Aura des oder der Geliebten wird er sich be=essen.
So wie ebenfalls der Thanatos dem Eros nicht weit, so ist es auch das Essen aus dem Munde. Die orale Befriedigung des Kindes ist auch die Befriedigung des neuen Zustands der Liebe.
»Gott, wie bin ich beschmetterlingt!« (– statt ›beflügelt‹.)

Spaziergang; ’s Wonnestündlein hat geschlagen; Magd, gezwickt ins feiste Fleisch unter der Wolle, das sich rosend durch die Maschen zeigt. Willst du, dass man dich niederreißt, auf Schößen zappeln? Titt tatt tatt die Sauce aus den Ärmeln pludert buttert, schmiert und suppt, Gerüche vieler Zecher Dunst und vieler Mägde Beine schwitzen sich beim Kochen knochenglatt. Fisch mit Salbei und Lorbeerstrunk / Blanc Manger / Gesulztes Ochsenmaul / Karmeliter-Torten / Kälberbriesen & Euter / Kuttelflecke / Nierenomelette / Trauben in brauner Sauce / Jagdpasteten / Markmelonen / Böflamod.
Trippel trappel Mäuse klackern in den Ecken (Josefine, die Sängerin) hinterm Spülstein, Katzen wetzen schlanke Messer (vom Fressen auf den Schlachtfeldern: die Speisekarte – das blutigste Blatt das wir schreiben) schneller Marmortopf; Filme vom Fressen : der Projektor malt stümpernde Kochweisen an die Küchenwand. Im Einkauf nicht bekommen : diese Kapern oder Rosenblätter für den bitter’n Salat, den frischen Lorbeer-Kranz, den Karpfen mit dem tollen Namen und das Brot aus Themenreuth. Aber die Feste sind verändert worden, der Industriefraß dominiert, was frisch ist, wird gleich weggeworfen. Eis am Stiel : früher trug man eine gefrorene Wasserpfütze wie einen Lolli-Pop, die Geschmäcker, dann zertanzte sie einen Beutel Kakao, das anregende Zahlungsmittel der Inka, oder zerbiss eine von Rilkes geliebten Erdbeeren, Saft spritze druckvoll über Finger, klebte an den Lippen, die Zunge tat einen Salto (wie ein Frosch das Insekt).

orig.
Die Fett hinunter zu Tisch zurück getrieften Rinnsale ausgestülpter inkompetenter Lippen und auch Wildbart. Besteck=Finger greifen abgekühltes Kochgut Kran Schaufel zwick zwack und Wein Bier Kelch Steingut üppig berankt satter dicker süßer Blätter lutherisch lüstern platscht plantscht das Fußbad (Kamillenschaum, Lavendellwasser) die Knochen fallen wo die Hunde lappend Boden suchen züngeln um das Hühnerbein (Watt – ein sonderbarer Eintopf). Steigt die Brunze wird gepißt und steigt das Blut : der Aderlaß Spaziergang Wonnestündlein hat geschlagen Magd gezwickt in feistes Fleisch unter der Wolle das sich rosend durch die Maschen zeigt willst du daß man dich nieder=reißt auf Schößen zappeln Titt tatt tatt die Sauce aus den Ärmeln pludert buttert schmiert & suppt Gerüche vieler Zecher Dunst und vieler Mägde Beine schwitzen sich beim Kochen knochenglatt (ohne Rasur) den Fisch den sie auch selber reiben mit Salbei & Lorbeerstrunk. Trippel trappel Mäuse klackern in den Ecken (Josefine, die Sängerin / Kafka) hinterm Spülstein Katzen wetzen schlanke Messer mündern (vom Fressen auf Schlachtfeldern : die Speisekarte – das blutigste Blatt, das wir schreiben / Deschner) schneller Marmortopf (oder sonst 1 Stein) Filme vom Fressen : der Projektor malt und sei es vergänglich stümpernde Kochweisen an die Küchenwand) im Einkauf nicht bekommen : diese Kapern oder Rosenblätter für den bitteren Salat, den frischen Lorbeer=Kranz, den Karpfen mit dem tollen Namen & das Brot aus Themenreuth, habe gesehen, daß die jungen Mädel Maische treten und träume, daß man ihre planta pedis sauberlecken darf für 1 Taler (der Krug geht um) Pediküre statt Friseur deshalb Zöpfe. Aber die Feste sind verändert worden der Industriefraß dominiert was frisch ist wird gleich weggeworfen (es ist besser so oh glaube mir) Eis am Stiel : früher trug man 1 gefrorene Wasserpfütze wie 1 Lolli=Pop, die Geschmäcker : Großvaters Reifen, Abrieb auch von Gummistiefeln oder Mückenlarven oder wiedergegebene Tellersulze (wenn man aus dem Besen kam) dann zertanzte sie 1 Beutel Kakao das anregende Zahlungsmittel der Inka oder zerbiß eine von Rilkes geliebten Erdbeeren, Saft spritzte druckvoll über Finger, klebte an den Lippen die Zunge tat 1 Salto (4/4 Offbeat) wie ein Frosch das Insekt.

Standort : München, Hofbräuhaus 2003, die Klofrauen schauen auf Wunsch beim Pinkeln zu und loben den Penis.