Im Herzen der Grafschaft Kent, unweit der malerischen Kulisse von Pluckley, erstreckt sich ein Forstareal, das unter dem Namen Dering Wood bekannt ist, im Volksmund jedoch fast ausschließlich als „Screaming Woods“ bezeichnet wird. Dieser Beiname ist untrennbar mit dem Ruf des Dorfes Pluckley verbunden, das bereits durch das Guinness-Buch der Rekorde als der am stärksten von paranormalen Phänomenen geprägte Ort Großbritanniens geadelt wurde. Die Screaming Woods nehmen in dieser lokalen Mythologie eine zentrale Rolle ein, da sie als Schauplatz für akustische und visuelle Anomalien gelten, die weit über die Grenzen Englands hinaus das Interesse von Parapsychologen und Enthusiasten des Makabren wecken.
Die Gespenster verschwinden, sie werden als Erinnerung blass, Gedanken gehen schon fehl, krachen an die Wand ein Durchdringen jetzt nicht ein Raum wie eine Barke verschwindet sie, bleibe ich zurück das Lebhafte ist nirgendwo verzeichnet, kein Abspielgerät zumindest der wichtigsten Knotenpunkte kein Infostand – mit Reklame für den Frieden kein Rückspulsekret – verteilt um den Lautstärkeregler und dann erst das Bild
Es ist die Freude der Erde, wenn sich die Würmer dazu erbarmen, die Abfälligkeiten zu beseitigen oder Noblesse walten zu lassen, gelb schon, Zeit schon aber alles parkt auf dem Rücken der Niederlagen und der Wettkampf hat begonnen, nicht schnell genug, Bursche, du wirst noch mehr Kartoffelsuppe vertragen müssen, wirst dir andere Schuhe, denn Wandern ist des Windmühlenbesitzers Lust, wirst nicht mehr am Rückspulsekret schaben
Das Irrsein spricht in glatten Talern, es biegt Bäume im Wind und achtet nicht auf das Ungemach, verborgen noch in Schloten und hinter mesmerisierenden Worten. In der Nacht stehen die Stühle still auf all ihren vier Hufen, gereinigt von den Ärschen des Tages, die sich im Sitzen Visionen ihrer Zukunft erdenken. Unter den Brücken gefriert die Luft in den Lungen, ein Ziel ist auch ihnen unbekannt. Sie beben stets über einem Orkan, zwischen den Gliedern nur ein Seufzen.
Lichter, wunderdicht Armengebein, Finder von Trassen
Die Szenarien der Taubheit sind angebrochen – nichts bleibt außerhalb einer endlos rollenden Straße gesichtsreif, nichts streitet sich über den Tag oder das darin verborgene Wunder. Als gäbe es nichts zu tun scheinen die Häuser leer, so legen sich die Dörfer in die Mitte, dorthin, wo früher die Muttersau ihren Ferkeln zum Brunnen wurde. Um die Gassen wird ein Gedanke geführt – Halt sucht er vergeblich am blanken Mauerwerk, dem Holzgestade ringsherum.
Die Knochen könnte der Mörtel geben, ritzenfest und weniger schmuck als vorgesehen. Die tastbaren Hindernisse fehlen, die Scharten waren nie dazu gedacht, Fenster zu werden. Das Auge glüht sich in ein Bild, ein Streifen der Weltfedern fern der Hieroglyphen auf Toren, Portalen, Stelzen und geschnitzten Männchen. Ich setze mich auf diesen unzugänglichen Stuhl, betrachte über mir die Launen der verirrten Sträucher, gekennzeichnet durch Knoten in den neu erwachten Trieben, mit denen sie die Pfosten sprengen.
Die Menschheit ist ein Klumpen und die Worte reduzieren sich sie sind ein Bestandteil des Irrationalen das alles bestimmt
manchmal feiert sich eine Zusammenkunft der Klicklaute
(Das eines Tages zu sprechen ist ein ständiges Bewegen der Lippen)
Ich weiß auch nicht, was sie alle hatten, auf einmal waren sie fort, ein Ring aus Düften haftete wie Schnee an den Ketten, weiß und Begierig darauf, kalt zu sein Kältebrausen – aber nur farblich – ihr Fragment blieb ihnen erhalten
Die Geschichten über Artus und seine Ritter der Tafelrunde, ihre Abenteuer und Intrigen haben unzählige Bücher, Filme und Fernsehsendungen inspiriert. Doch inmitten all der fantastischen Elemente der Artussage bleibt eine Frage offen: Hat König Artus‘ Schwert Excalibur wirklich existiert?
König Artus und Excalibur
Bevor wir in das Geheimnis von Excalibur eintauchen, müssen wir zunächst klären, was es mit diesem legendären Schwert auf sich hat. Der mittelalterlichen walisischen und englischen Folklore zufolge war König Artus ein mythischer König, der im späten 5. und frühen 6. Er soll die Briten gegen die einfallenden Sachsen geeint und dem Land ein goldenes Zeitalter des Friedens und Wohlstands beschert haben. Arthurs Ritter der Tafelrunde waren berühmt für ihre Ritterlichkeit, Tapferkeit und Ehre und machten sich auf die Suche nach dem Heiligen Gral, retteten Jungfrauen in Not und besiegten böse Feinde.
Bruno Schulz drückt die Sache so aus: Das Unwirkliche ist das, was man untereinander nicht teilen kann. Was auch immer aus dieser Gemeinsamkeit herausfällt, das fällt aus dem Kreis menschlicher Angelegenheiten, geht über die Grenzen des menschlichen Theaters, über die Grenzen der Literatur hinaus.
Das Problem mit Bruno Schulz ist: jeder weiß, dass er ein Genie ist, jeder spricht über seinen enormen Einfluss, kommt es aber hart auf hart, bleiben diese Aussagen auf Banalitäten beschränkt, als wäre das Maß dichterischer Größe abhängig von einer Gemeinschaft populärer Entscheidungen. Auf der anderen Seite ist das auch nicht sonderlich überraschend.
Selbstporträt von ca. 1933, Bleistift, Kohle, Papier; 11,4 × 9,6 Adam-Mickiewicz-Literaturmuseum in Warschau
Schulz überfällt den Leser von der ersten Seite an und erlaubt ihm nicht, ein einziges Mal innezuhalten, erlaubt ihm nicht, seine Gedanken zu sammeln. Seine Niederträchtigkeit liegt in der Tatsache, dass er jeder Übersetzung widersteht, uns aber dazu ermutigt, zu imitieren, zu paraphrasieren und zu fälschen. Es ist einfacher in Schulz‘ Sprache zu sprechen als über Schulz zu sprechen. Lesen wir einen einzelnen Absatz, wissen wir sofort, das ist Schulz, obwohl wir nicht wissen, was wir über den gelesenen Absatz sonst noch sagen könnten.
Bramshott ist eine Gemeinde mit mittelalterlichen Ursprüngen im Bezirk East Hampshire in England. Das Dorf liegt nördlich von Liphook, fast auf halber Strecke an einer alten Postkutschenstraße, die von London nach Portsmouth führt. Das ehemalige Herrenhaus Chiltlee Manor, sowie zwei weitere Herrenhäuser sind seit dem Jahre 1086 verzeichnet und befanden sich im Besitzt von Wilhelm dem Eroberer. Die viel befahrene Straße von London nach Portsmouth machte Bramshott zu einem idealen Haltepunkt für die Wagen und Reiter, die die lange Reise antraten. Die Reisenden wurden an Ständen versorgt, die später durch Fachwerkläden und ein Gasthaus ersetzt wurden, das rund um den Platz entstand. Bis zum 14. Jahrhundert wuchs das Dorf aufgrund seiner Lage und seiner Verbindung zur Krone schnell, wurde dann aber durch den Schwarzen Tod verwüstet. Die Pest und die anschließende Erhöhung der Steuern führten dazu, dass die wenigen verbliebenen Einwohner in das nahe gelegene Dorf Liphook zogen.
Spaniard; (c) Martyn Pattison
Die „große Eiche“ bei der Kirche von Bramshott, die mitten auf der Straße stand, wurde nach der Pest im 14. Jahrhundert für Hinrichtungen genutzt. Das Bevölkerungswachstum in Bramshott nahm wieder zu, als die alten Fuhrwerke durch Postkutschen ersetzt wurden, die die Strecke von London nach Portsmouth befuhren. Bramshott als Postkutschenstation war um 1660 fest etabliert. Die Beliebtheit der Postkutschenhaltestelle zog bald einige der berüchtigtsten Wegelagerer Englands an.
Der „Ruf der Leere“ ist ein komplexes und paradoxes Phänomen, bei dem der menschliche Geist für einen flüchtigen Moment gegen sich selbst zu arbeiten scheint, bevor das rationale Denken die Kontrolle übernimmt. Obwohl es auf den ersten Blick beunruhigend erscheinen mag, ist diese Erfahrung viel verbreiteter, als viele glauben. Zahlreiche Wissenschaftler und Philosophen haben sich mit der Frage beschäftigt, warum dieses Phänomen auftritt – doch eine eindeutige Erklärung gibt es bis heute nicht.
Vielleicht hast du es selbst schon erlebt: Du stehst an einem hochgelegenen Ort – einer Klippe, einer Brücke – und plötzlich schießt dir der Gedanke durch den Kopf: „Was wäre, wenn ich springen würde?“ Ohne eine wirkliche Absicht zu haben, spürst du diesen irrationalen Impuls. Dieses Phänomen nennt man den „Ruf der Leere“ oder auf Französisch „l’appel du vide“. Es ist aber nicht auf die Höhe beschränkt: Ähnlich aufdringliche Gedanken können sich in alltäglichen Situationen äußern, sei es der Drang, in den Gegenverkehr zu lenken, oder das plötzliche Bedürfnis, in einer stillen Bibliothek laut zu schreien. Solche Gedanken sind spontan, unwillkürlich und stehen meist in krassem Gegensatz zu unseren bewussten Absichten.
Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass der Ruf der Leere mit Suizidgedanken gleichzusetzen sei. Tatsächlich jedoch hat die Forschung gezeigt, dass suizidale Absichten selten impulsiv entstehen, sondern eher das Resultat eines längeren, tiefgreifenden Prozesses sind. Der Ruf der Leere hingegen ist kein Ausdruck eines tatsächlichen Sterbewunsches, sondern eher ein seltsamer, unbewusster Mechanismus, der uns paradoxerweise an das Leben erinnert.
Es ist nicht verwunderlich, dass es in Louisiana wahrscheinlich mehr urbane Legenden gibt als in jedem anderen Bundesstaat der USA. Die Landschaft Louisianas ist voll von dichten, dunklen Bayous, die unzählige Geheimnisse bergen können. Die Mischung aus kreolischen und Voodoo-Einflüssen auf die Kultur Louisianas hat dem Staat und seinen Bewohnern einen ganz eigenen Charakter verliehen. Wenn es einen Staat in den Vereinigten Staaten gibt, der magisch ist, dann ist es Louisiana. Wer einmal die berühmte Stadt New Orleans besuchen will, der sollte unbedingt an einer Geistertour teilnehmen.