Anmerkung des Übersetzers: Fungi from Yuggoth besteht aus 36 Sonetten, die Lovecraft zwischen dem 27. Dezember 1929 und dem 4. Januar 1930 verfasste. Ausgewählte Sonette wurden im Weird Tales Magazine veröffentlicht. Erstmals komplett erschien der Zyklus in Lovecrafts Sammlung “Beyond the Wall of Sleep”, die von August Derleth 1943 herausgegeben wurde, sowie 2001 in “The Ancient Track: The Complete Poetical Works of H. P. Lovecraft”. Die erste Publikation, die den Zyklus in der richtigen Reihenfolge brachte, war “Fungi From Yuggoth & Other Poems”. Herausgegeben von Random House 1971. Lovecraft wählte für seinen Zyklus eine Mischform aus Sonetten-Stilen. Bei genauerem Hinsehen ist es schwierig, wirklich von Sonetten zu sprechen. Als Übersetzer habe ich mich dafür entschieden, auf die Endreime zu verzichten, um die von Lovecraft intendierte Erzählform beibehalten zu können. Wie immer bei Gedichten kann es sich nur um eine Nachdichtung handeln.
FUNGI FROM YUGGOTH (Übersetzt von Michael Perkampus)
Irgendwo im Traum gibt es einen bösen Ort, An dem sich hohe, verlassene Gebäude entlang Eines tiefen, schwarzen, engen Kanals drängen und stark Nach schrecklichen Dingen stinken, aus denen ölige Flüsse brechen. Gassen mit alten Mauern, die sich halb nur über der Erde treffen, Winden sich zu Straßen, die manche kennen, viele nicht, Und schwaches Mondlicht wirft einen spektralen Schein Über lange Fensterreihen, dunkel und tot.
Es gibt keine Trittflächen, und das eine leise Geräusch Ist das des öligen Wassers, das unter Steinbrücken hindurch Und an den Seiten seiner tiefen Rinne entlang gleitet, Um als vages Band dem Ozean entgegen zu strömen. Keiner kann mehr sagen, wann dieser Fluss seine traumverlorene Region von der Welt des Lehms abgespült hat.
Hier haben wir es mit einer gelungenen Mischung aus Krimi und Geistergeschichte zu tun. Nicht etwa im Sinne einer Urban Fantasy, sondern ganz klassisch. Zwei Morde aus zwei Epochen werden hier mit einem unheimlichen Internat für unliebsame Mädchen zusammengeführt. Die beiden Erzählstränge kann man auch an den unterschiedlichen Titeln ablesen. Da hätten wir das Original – Broken Girls -, der sich auf die Mädchen bezieht, und „Die schwarze Frau“, was den Spuk selbst betrifft.
In Vermont im Jahr 2014 wird die Journalistin Fiona Sheridan von dem 20 Jahre zurückliegenden Mord an ihrer älteren Schwester Deb verfolgt. Obwohl Tim Christopher, Debs ehemaliger Freund und auch ihr Mörder, außerdem Sohn einer wichtigen lokalen Familie, schnell gefasst wurde und die letzten 20 Jahre im Gefängnis verbracht hat, kann Fiona nicht aufhören, sich damit zu beschäftigen. Immer wieder zieht es sie nach Idlewild Hall, einem verlassenen Internat, auf dessen Grund Debs Leiche gefunden wurde. Als sie erfährt, dass die verfallene Schule restauriert wird, beginnt sie für einen Artikel zu recherchieren. Das Gebäude selbst ist so baufällig, dass die Restaurierung Millionen von Dollar kosten wird und niemals Gewinn abwerfen kann. Warum sollte sich jemand also die Mühe machen?
„120, Rue de la Gare“ ist ein Roman von Léo Malet aus dem Jahr 1943. Hier stellt uns der Autor seine Figur Nestor Burma vor, die aus dem Wunsch entstand, einen hartgesottenen Detektiv nach amerikanischem Vorbild mit einem Hauch englischer Detektivgeschichten zu schaffen. Malet hatte nämlich unter dem englischen Pseudonym Frank Harding mit amerikanischen Figuren und Schauplätzen in den USA zu schreiben begonnen, bevor er auf die Idee kam, einen französischen Roman zu schreiben, der in Frankreich spielt und in dem französische Figuren auftreten.
In der Gesamtausgabe
Nestor Burmas kritische, ironische und mit Sarkasmus gespickte Äußerungen über Institutionen, Profiteure, Wohlhabende und die gesamte französische Gesellschaft der zweiten Nachkriegszeit decken sich zwar mit den säuerlichen, zynischen und desillusionierten Aussagen der großen Ermittler des amerikanischen Noir-Krimis. Burma ist jedoch nicht einfach ein französisierter Klon seiner Vorbilder(etwa von Sam Spade). Es ließ sich nicht vermeiden, dass viel von Malets eigener Persönlichkeit in die Figur Burmas einfloss (seine Unabhängigkeit, sein freies Reden, seine finanziellen Schwierigkeiten und seine Pfeife).
Aus diesem Grund nimmt „Nestor Burma einen privilegierten Platz in Léo Malets Werk ein: Was Malet selbst erlebt hat, hat er auf seinen Helden übertragen; was er selbst nicht erleben konnte oder wagte, hat er ihm ebenfalls zugestanden, wodurch die Figur zu seinem wahren Doppelgänger wurde. Obwohl er die Figur unsympathisch machen wollte, gibt Malet zu, dass ihm das nicht gelungen ist:
„Da ich, ohne es zu wollen, ein wenig von mir selbst einbringen musste, erschien er trotzdem sympathischer, als ich gedacht hätte.“
Es dauerte übrigens eine Weile, bis sich der Krimi seines innovativen Charakters bewusst wurde. Während der Besatzungszeit wurde das aus den USA importierte Genre im besetzten Frankreich zur Persona non grata. So wie der angelsächsische Film die Kinos nicht mehr füllte, verschwanden die amerikanischen Romane einfach aus den Schaufenstern der Buchhandlungen. Die deutsche Zensur griff durch und beendete die Sehnsucht nach den Ländern jenseits von Kanal und Atlantik. Aber die Leser, die diese Art von populärer Literatur gierig verfolgten, waren nicht mit dem Krieg verschwunden. Sie verlangten stillschweigend nach den Stereotypen des Genres: tropfnasse Trenchcoats mit Umlegekragen, dunkle Gesichter unter zerknitterten Stetsons, Zigaretten, Kaugummi und Femmes fatales in Seidenstrümpfen, Whisky on the rocks, Handfeuerwaffen, schweinische Charaktere und Heldentum in Ich-Form, Slang, sarkastischer und desillusionierter Humor … Action und Drama im Überfluss.
Malet eliminiert jedoch die englischen und amerikanischen Zutaten seiner Geschichte und konzentriert sich thematisch auf das besetzte Frankreich (der Weg Burmas in „120, Rue de la Gare“ beginnt in einem deutschen Stalag, geht weiter in die Freie Zone in Lyon und endet im besetzten Frankreich in Paris). Weniger angelsächsisch geht nicht.
Edition Moderne
Nestor Burma wird als der berühmte Detektiv vorgestellt, der die Agentur „Fiat Lux“ leitet. Der Leser hat also nicht unbedingt das Gefühl, das erste Abenteuer dieses Helden zu erleben, obwohl dies tatsächlich der Fall ist. Im Stalag lernt Nestor Burma einen seltsamen Mann kennen, der sein Gedächtnis verloren hat. Der Mann wurde während des Krieges mit verbrannten Füßen im Wald gefunden. Seitdem weiß er nicht mehr, wer er ist. Umso erstaunlicher ist es, dass er Burma seine letzten Worte in völliger Klarheit zuruft: „Sag Hélène, 120, Rue de la Gare!
Nach seiner Entlassung aus dem Stammlager will Nestor Burma nach Paris zurückkehren, doch als sein Zug in der Gare de Lyon hält, steht Colomer, ein ehemaliger Mitarbeiter seiner Detektei, auf dem Bahnsteig. Nestor ruft ihm aus dem Zugfenster zu, und Colomer eilt zu Burma, kann aber nur noch „120, Rue de la Gare“ rufen, bevor er erschossen wird, ohne dass man weiß, von wem.
Nestor Burma ist alles andere als ein Idiot. Zwei Menschen, die in ihrem Verhalten und ihrem Lebensort so weit voneinander entfernt sind wie der seltsame Gefangene und sein ehemaliger Partner, die sterben, nachdem sie die Adresse „120, Rue de la Gare“ ausgesprochen haben, das kann kein Zufall sein.
Léo Malet legt uns einen Roman vor, bei dem die Handlung nicht die Hauptqualität darstellt. Die eigentliche Stärke des Buches ist unbestreitbar das Charisma von Nestor Burma, und es ist verständlich, dass der Autor ihn viele Abenteuer erleben lassen wollte. Dennoch darf man im Laufe der Seiten nicht den Faden verlieren, muss sich an die Hinweise halten, die die falschen Fährten bis zur endgültigen Enthüllung nähren, muss sich an die anderen erinnern, an das, was sie tun, sagen oder nicht sagen. Hier spürt man den englischen Kriminalroman, der von den verschachtelten Details der laufenden Ermittlungen lebt. Gute Arbeit beim Aufbau des Puzzles, auch wenn die Zufälle manchmal nicht ganz glaubwürdig sind.
1988 adaptierte Tardi das Werk von Léo Malet in einem meisterhaften Comic von 190 Seiten. Wie nicht anders zu erwarten, lehnt sich seine Sicht des Werkes eng an die des Romans an. Wenn ein Zeichner eine bereits existierende literarische Vorlage auf dem Zeichenbrett hat, versucht er in der Regel, das Szenario, das er umsetzen will, so getreu wie möglich wiederzugeben. Es ist fast eine Frage der Ehre, eine Hommage an denjenigen, der alles geschaffen hat. Der von Malet entlehnte Text ertränkt die Panels in einer unumgänglichen Prosa. Tardi behält jedoch die Kontrolle über das Geschehen, indem er ein angemessenes Schwarzweiß, eine Palette von Grautönen und einen charakteristischen Strich vorgibt, der die Strenge des architektonischen Hintergrunds mit der heiteren Art kontrastiert, in der Gesichter und Mimiken in schnellen Strichen dargestellt werden, sowie mit der Sorgfalt, mit der die architektonische Wiedergabe der Gebäude von Lyon und Paris ausgeführt wird… Der Roman ist das Rohmaterial, aus dem der Zeichner schöpft und das er auf ein Minimum reduziert. Man hat den Eindruck von schwarz-weißen Postkarten der Epoche, in die sich imaginäre Figuren einfügen. Das ist großartig, das bewundert man.
Anmerkung des Übersetzers: Fungi from Yuggoth besteht aus 36 Sonetten, die Lovecraft zwischen dem 27. Dezember 1929 und dem 4. Januar 1930 verfasste. Ausgewählte Sonette wurden im Weird Tales Magazine veröffentlicht. Erstmals komplett erschien der Zyklus in Lovecrafts Sammlung “Beyond the Wall of Sleep”, die von August Derleth 1943 herausgegeben wurde, sowie 2001 in “The Ancient Track: The Complete Poetical Works of H. P. Lovecraft”. Die erste Publikation, die den Zyklus in der richtigen Reihenfolge brachte, war “Fungi From Yuggoth & Other Poems”. Herausgegeben von Random House 1971. Lovecraft wählte für seinen Zyklus eine Mischform aus Sonetten-Stilen. Bei genauerem Hinsehen ist es schwierig, wirklich von Sonetten zu sprechen. Als Übersetzer habe ich mich dafür entschieden, auf die Endreime zu verzichten, um die von Lovecraft intendierte Erzählform beibehalten zu können. Wie immer bei Gedichten kann es sich nur um eine Nachdichtung handeln.
FUNGI FROM YUGGOTH (Übersetzt von Michael Perkampus)
Ich weiß nicht, ob es sie jemals gab – Die verlorene Welt, die schwach auf dem Strom der Zeiten schwimmt – Und doch sehe ich sie oft, violett vernebelt Und schimmernd im Hintergrund eines vagen Traums. Dort gab es seltsame Türme und merkwürdige, plätschernde Flüsse, Labyrinthe voller Wunder und niedrige Gewölbe aus Licht, Und Flammenhimmel, gekreuzt wie Äste, wie jener, Der kurz vor einer Winternacht wehmütig bebt.
Große Moore führten unbewohnt zu seichten Ufern, an denen sich Riesige Vögel auf Rollen bewegten, während auf einem windgepeitschten Hügel Ein Dorf stand, alt und weiß getüncht, Mit Abendglockenspielen, denen ich noch immer lausche. Ich weiß nicht, welches Land es ist – oder wage zu fragen, Wann und warum ich dort war oder sein werde.
Anmerkung des Übersetzers: Fungi from Yuggoth besteht aus 36 Sonetten, die Lovecraft zwischen dem 27. Dezember 1929 und dem 4. Januar 1930 verfasste. Ausgewählte Sonette wurden im Weird Tales Magazine veröffentlicht. Erstmals komplett erschien der Zyklus in Lovecrafts Sammlung “Beyond the Wall of Sleep”, die von August Derleth 1943 herausgegeben wurde, sowie 2001 in “The Ancient Track: The Complete Poetical Works of H. P. Lovecraft”. Die erste Publikation, die den Zyklus in der richtigen Reihenfolge brachte, war “Fungi From Yuggoth & Other Poems”. Herausgegeben von Random House 1971. Lovecraft wählte für seinen Zyklus eine Mischform aus Sonetten-Stilen. Bei genauerem Hinsehen ist es schwierig, wirklich von Sonetten zu sprechen. Als Übersetzer habe ich mich dafür entschieden, auf die Endreime zu verzichten, um die von Lovecraft intendierte Erzählform beibehalten zu können. Wie immer bei Gedichten kann es sich nur um eine Nachdichtung handeln.
FUNGI FROM YUGGOTH (Übersetzt von Michael Perkampus)
Draußen in der geistlosen Leere trug mich der Dämon Vorbei an den hellen Sternhaufen des vermessenen Raums, Bis sich weder Zeit noch Materie vor mir ausdehnte, Sondern nur noch Chaos, ohne Form und Ort. Hier murmelte der große Herr, von der Dunkelheit bedeckt, Von Dingen, die ihm in seinen Träumen erschienen waren, Die ihm jedoch versagt waren zu verstehen, Während in seiner Nähe formlose Fledermaus-Dinge flatterten Und in irrwitzigen Strudeln schwankten, die von Lichtströmen angefacht wurden.
Sie tanzten wie wild zu dem hohen, dünnen Wimmern Einer zerbrochenen Flöte, die in einer monströsen Pfote steckte, Von dort flossen die ziellosen Wellen, deren zufällige Verknüpfung Jedem zerbrechlichen Kosmos sein ewiges Gesetz verleiht. „Ich bin sein Gesandter“, sagte der Dämon, Als er verächtlich auf den Kopf seines Meisters einschlug.
Anmerkung des Übersetzers: Fungi from Yuggoth besteht aus 36 Sonetten, die Lovecraft zwischen dem 27. Dezember 1929 und dem 4. Januar 1930 verfasste. Ausgewählte Sonette wurden im Weird Tales Magazine veröffentlicht. Erstmals komplett erschien der Zyklus in Lovecrafts Sammlung “Beyond the Wall of Sleep”, die von August Derleth 1943 herausgegeben wurde, sowie 2001 in “The Ancient Track: The Complete Poetical Works of H. P. Lovecraft”. Die erste Publikation, die den Zyklus in der richtigen Reihenfolge brachte, war “Fungi From Yuggoth & Other Poems”. Herausgegeben von Random House 1971. Lovecraft wählte für seinen Zyklus eine Mischform aus Sonetten-Stilen. Bei genauerem Hinsehen ist es schwierig, wirklich von Sonetten zu sprechen. Als Übersetzer habe ich mich dafür entschieden, auf die Endreime zu verzichten, um die von Lovecraft intendierte Erzählform beibehalten zu können. Wie immer bei Gedichten kann es sich nur um eine Nachdichtung handeln.
FUNGI FROM YUGGOTH (Übersetzt von Michael Perkampus)
Und zum Schluss kam aus dem inneren Ägypten Der seltsame Dunkle, vor dem sich die Fellachen verneigten; Schweigend und hochgewachsen und hintergründig stolz, Und in Stoffe gewandet, die rot wie die Flamme des Sonnenuntergangs sind. Scharen von Menschen, die sich um ihn herumdrängten, Verzweifelt auf seine Befehle warteten; Aber als sie sich zerstreuten, konnten sie nicht sagen, was sie gehört hatten; Während sich durch die Länder das ehrfürchtige Wort verbreitete, Dass ihm wilde Bestien folgten und ihm die Hände leckten.
Bald begann vom Meer aus eine scheußliche Geburt; Vergessene Länder mit verwilderten Goldtürmen; Der Boden war zerklüftet, und irrsinnige Polarlichter rollten Auf die bebenden Zitadellen der Menschen herab. Und indem es das zermalmte, was er spielerisch zu formen wagte, Blies das kriechende Chaos den Staub der Erde davon.
Ich habe in den letzten Jahren eine wunderbare Zeit damit verbracht, mich durch Jim Butchers Kult-Reihe „Dresden Files“ zu lesen. Die dunklen Fälle des Harry Dresden“ ist die bekannteste und beeindruckendste Urban-Fantasy-Serie, in der wir den titelgebenden Magier Harry Dresden begleiten, der übernatürliche Verbrechen untersucht und Chicago vor ebensolchen Bedrohungen schützt. Diese Serie ist so verdammt gut, und ich liebe die einzigartige Kombination aus Mystery, großartigen Charakteren und intensivem Weltenbau, mit der Butcher ein brillantes, modernes Fantasy-Universum erschafft. Die letzten Bücher, darunter Wandel, Geistergeschichten und Eiskalt, zeigen Butcher auf seinem absoluten Höhepunkt, vor allem, weil er wirklich ausgefeilte und originelle Geschichten erzählt.
Harry Dresden, Chicagos einziger praktizierender Zauberer und neuer gesalbter Ritter des Winters, steckt in Schwierigkeiten. Mit einem magischen Parasiten im Kopf sitzt er auf einer Insel mitten im Lake Michigan fest und hat nur noch wenige Tage zu leben. Die Rettung naht, als seine Chefin, die Winterkönigin Mab, auf der Insel eintrifft und anbietet, ihn zu retten. Doch von Mab gibt es nichts umsonst, und die Bedingungen für ihre Hilfe könnten sich als ebenso tödlich erweisen.
Um eine alte Schuld zu begleichen, hat Mab Dresden einem seiner verhasstesten und gefährlichsten Feinde, dem gefallenen Engel Nicodemus Archleone, „ausgeliehen“. Um seine finsteren Absichten zu verwirklichen, plant Nicodemus, in die persönliche Schatzkammer des griechischen Gottes Hades einzudringen und mehrere wertvolle Artefakte zu stehlen. Doch Nicodemus kann dies nicht alleine bewerkstelligen und heuert eine Gruppe von Schurken, Dieben und Spezialisten sowie Dresden an, um den Auftrag auszuführen. Gelingt es ihnen, werden sie alle unermesslich reich, scheitern sie jedoch, sind ihre Seelen für immer in der Unterwelt gefangen.
Im Laufe der Mission wird schnell klar, dass Nicodemus nicht die Absicht hat, einen seiner Leute am Leben zu lassen, schon gar nicht Dresden und seine Verbündeten. Um zu überleben, muss Dresden die vielen Hindernisse überwinden, die zwischen ihnen und dem Schatz, den sie suchen, liegen, und gleichzeitig einen Weg finden, Nicodemus aufzuhalten, ohne die Vereinbarung zu brechen, die Mab mit ihm geschlossen hat.
Mögen die Spiele beginnen! Ich bin immer wieder beeindruckt, wie Butcher es schafft, in dieser Serie herausragende und epische Bücher zu schreiben, und fast jedes Dresden Files-Buch ist besser als das letzte. Blendwerk ist ein großartiges Beispiel dafür, denn Butcher liefert eine seiner bisher unterhaltsamsten Geschichten mit so vielen Wendungen, Verrat und fantastischen Enthüllungen, wie man es sich nur wünschen kann.
Was die Urban Fantasy betrifft, so ist der Markt voll von Anwärtern. Es gibt eine Fülle von Figuren, die in unserer modernen Welt den guten Kampf gegen fiese Kreaturen kämpfen. Warum ist Harry Dresden besser oder anders als diese anderen Figuren? Nun, weil es keinem Autor gelingt, seine Serie über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten. Bei den „dunklen Fällen des Harry Dresden“ gibt es die Probleme des sinkenden Niveaus nicht.
Ich kann gar nicht genug betonen, wie gut der Plot von Blendwerk ist, vor allem, weil Butcher sich eine besonders clevere und spannende Räuberpistole ausgedacht hat, um die sich die Geschichte dreht. Nachdem der Leser die Geschehnisse des letzten Bandes verfolgt hat, wird er schnell in das neue Szenario hineingezogen, in dem Dresden gezwungen wird, für seinen alten Feind Nikodemus zu arbeiten. Dies führt zu einem klassischen Heist, in dem Dresden auf Nicodemus‘ verwegene Crew trifft, neue Mitglieder rekrutiert und die nötigen Ressourcen sammelt, um in den Tresorraum einzubrechen, auch wenn das Ziel weitaus übernatürlicher ist als man das kennt. Butcher baut auch die fantastische Dynamik zwischen Dresden und Nikodemus ein, die gegeneinander intrigieren. Beide wissen, dass der andere sie irgendwann verraten wird, sind aber gezwungen, sich in der Öffentlichkeit an die Regeln zu halten, um den magischen Pakt zwischen Nicodemus und Mab zu bewahren. Dies führt zu einer Reihe von Verrat, Manipulation und Konfrontationen, bei denen sich Dresden auf einem schmalen Grat bewegt, während er versucht, Nikodemus aufzuhalten. Gleichzeitig kehren einige großartige Charaktere zurück, was zu einigen starken und persönlichen Handlungssträngen führt.
Es gibt so viele großartige Story-Elemente, die sich durch den Großteil der Erzählung von Blendwerk ziehen, dass man extrem gefesselt ist, wenn man zum Hauptereignis, dem Raub, kommt. Der zeigt dann auch alles, was man sich erhofft, denn Dresden und seine Gangsterbande unternehmen einige waghalsige Aktionen, um ihre Ziele zu erreichen. Es gibt brillante Wendungen, faszinierende Enthüllungen und mehrere brutale Szenen, einschließlich eines herzzerreißenden Moments, der den Hauptantagonisten betrifft. Alles führt zum unvermeidlichen Verrat, bei dem sich Dresden und Nikodemus endlich gegenüberstehen, nachdem sie sich das ganze Buch über um den Finger gewickelt haben.
Eines der Dinge, die bei der Lektüre der Dresden Files auffällt, ist die Art und Weise, wie Butcher jeden Roman zugänglich macht, denn jeder Eintrag in der Reihe kann mehr oder weniger unabhängig von den anderen gelesen werden. Je tiefer man jedoch in die Dresden Files eintaucht, desto mehr verweist das neue Buch auf Elemente aus früheren Romanen, während es gleichzeitig auf bestehenden Handlungssträngen und Charakterbögen aufbaut. Blendwerk ist dafür ein hervorragendes Beispiel, denn Neueinsteiger können sich wunderbar in das Buch einfinden, zumal Butcher alle wichtigen Handlungspunkte, die Neueinsteigern vielleicht noch nicht bekannt sind, gut erklärt. Aber auch Fans der Serie werden von diesem Buch profitieren, da Butcher hier einige überraschende Handlungsstränge fortsetzt oder abschließt. Insbesondere gibt es viele Bezüge zu den letzten beiden Büchern, in denen Nikodemus als Antagonist auftrat, Silberlinge und Kleine Gefallen, da Dresden seinen tödlichen Kampf gegen seinen alten Feind fortsetzt und sich an all die früheren Schlachten erinnert. In Blendwerk schließt sich auch der Kreis einiger großer Figuren, was besonders für die Leserinnen und Leser, die den Rest der Serie verfolgt haben und den Hauptfiguren bereits ans Herz gewachsen sind, sehr bewegend ist.
Daher würde ich wahrscheinlich empfehlen, den Rest der Serie zu lesen, bevor man Skin Game ausprobiert, vor allem, weil man dann eine viel beeindruckendere Zeit verbringt. Wer jedoch auf der Suche nach einem unterhaltsamen und bewegenden Fantasy-Räuberroman ist, kann sich ohne Probleme auf Blendwerk stürzen und eine tolle Zeit mit Verrat, Lügen und Betrug verbringen. Wie immer ist eines der besten Elemente dieses Dresden Files-Romans die außergewöhnliche Charakterarbeit. Butcher gelingt es immer wieder, komplexe und starke Charakterbögen zu entwickeln, die die vielen Facetten seiner hervorragenden Protagonisten und Bösewichte zum Vorschein bringen. Blendwerk ist eines der besten Bücher, die Butcher bisher veröffentlicht hat, mit einer interessanten Besetzung und einigen tiefgründigen und intensiven Charakterbögen, die zeigen, wie sehr sich viele der Protagonisten verändert haben.
Comics offenbaren tiefe Wahrheiten über die menschliche Natur. Durch sie ist einiges über Metaphysik zu lernen und selbstverständlich über Ethik. Eine Sache, die Comics also können, ist, anschauliche Gedankenexperimente aufzustellen. Einige Gedankenexperimente aus philosophischen Texten klingen bereits so, als wären sie direkt aus Comics entsprungen. Rene Descartes stellt sich vor, dass seine Wahrnehmungen von einem bösen Genie kontrolliert werden – eine Prämisse, die auch in der Miracleman-Serie von Alan Moore auftaucht! Donald Davidson stellt sich eine Kreatur namens Swampman vor, die ein Cousin von Moores Swamp Thing sein könnte. (Moores Swamp Thing wird aus einem gewöhnlichen Mann namens Alec Holland erschaffen, als Kräfte eine ungewollte Verwandlung an seinem Körper vornehmen, während Davidsons Swampman eine exakte Kopie von Davidson selbst ist, der entsteht, als ein Blitzschlag die Moleküle eines toten Baumes neu anordnet).
Diese philosophischen Gedankenexperimente mögen weit hergeholt erscheinen, aber sie sollen uns etwas über die reale Welt sagen. Das böse Genie von Descartes soll unser Wissen über alltägliche Wahrheiten in Frage stellen. (Wenn ich nicht mit Sicherheit ausschließen kann, dass ein böses Genie mir vorgaukelt, der Himmel sei blau, obwohl er rot ist, weiß ich dann wirklich, dass der Himmel blau ist?) Und Davidsons Swampman soll uns helfen, über die Natur des Glaubens, des Verlangens und anderer geistiger Zustände nachzudenken. (Kann man ein Verlangen nach Kartoffelchips haben, wenn man noch nie einen Kartoffelchip, eine Kartoffel oder ein physisches Objekt gesehen hat? Davidson meint nein – und kommt zu dem Schluss, dass Swampman überhaupt keine mentalen Zustände hat.) Aber Gedankenexperimente in Comics unterscheiden sich von Gedankenexperimenten in der Philosophie. Sie zielen nicht darauf ab, den Leser von irgendetwas zu überzeugen; stattdessen handelt es sich um anhaltende Phantasieübungen, die sowohl die visuelle Vorstellungskraft als auch die Erzählung mit einbeziehen und die der Leser eher zum Spaß als zum Zweck der Untersuchung betreibt. Diese Besonderheit ist tatsächlich ihre Stärke.
Anmerkung des Übersetzers: Fungi from Yuggoth besteht aus 36 Sonetten, die Lovecraft zwischen dem 27. Dezember 1929 und dem 4. Januar 1930 verfasste. Ausgewählte Sonette wurden im Weird Tales Magazine veröffentlicht. Erstmals komplett erschien der Zyklus in Lovecrafts Sammlung “Beyond the Wall of Sleep”, die von August Derleth 1943 herausgegeben wurde, sowie 2001 in “The Ancient Track: The Complete Poetical Works of H. P. Lovecraft”. Die erste Publikation, die den Zyklus in der richtigen Reihenfolge brachte, war “Fungi From Yuggoth & Other Poems”. Herausgegeben von Random House 1971. Lovecraft wählte für seinen Zyklus eine Mischform aus Sonetten-Stilen. Bei genauerem Hinsehen ist es schwierig, wirklich von Sonetten zu sprechen. Als Übersetzer habe ich mich dafür entschieden, auf die Endreime zu verzichten, um die von Lovecraft intendierte Erzählform beibehalten zu können. Wie immer bei Gedichten kann es sich nur um eine Nachdichtung handeln.
FUNGI FROM YUGGOTH (Übersetzt von Michael Perkampus)
Ich kann nicht sagen, aus welcher Gruft sie krochen, Doch Nacht für Nacht erblickte ich die gummiartigen Wesen, Schwarz und gehörnt und ausgezehrt, mit membranartigen Flügeln Und Schwänzen, die den zweifachen Stachel der Hölle trugen. Sie kamen in Heerscharen aus dem Wellengang des Nordwinds Und verschleppten mich auf monströse Reisen in graue Welten Die tief im Quell des Albtraums verborgen liegen, Mit einer obszönen Umklammerung, stechend und brennend.
Unbeachtet aller Schreie, die aus mir brachen Fegten sie über die zerklüfteten Gipfel von Thok Und hinunter in die Niederungen bis zu jenem fauligen See, Wo die aufgeblähten Shoggothen in ihrem zweifelhaften Schlaf treiben. Aber ach! Wenn sie doch nur ein paar Geräusche machen Oder ein Gesicht tragen würden, wo man Gesichter finden sollte!
James Gunn beschreibt Peacemaker als „Superheld, Superschurke und größtes Arschloch der Welt“. Er ist die Hauptfigur der Peacemaker-Serie von HBO Max, einem Spin-off und einer Fortsetzung von Gunns DC-Superheldenfilm The Suicide Squad aus dem Jahr 2021. Die Serie folgt den Nachwirkungen des Films. Peacemaker (alias Christopher Smith) ist nicht mehr im Gefängnis, sondern Mitglied eines Teams, das ihn bei seinem Streben nach Frieden unterstützt („egal wie viele Männer, Frauen und Kinder“ dabei sterben müssen).
Peacemaker
Wie in The Suicide Squad beschrieben, besteht dieses Team aus zwei Untergebenen, die Amanda Waller (Viola Davis) als Strafe für ihre Widerspenstigkeit abgestellt hat: der nervöse Techniker John Economos (Steve Agee) und die überraschend taffe Emilia Harcourt (Jennifer Holland). Zu dieser bunt zusammengewürfelten Truppe von Außenseitern – manche würden sie als eine Art Selbstmordkommando bezeichnen – gehören die Neuankömmling Leota Adebayo (Danielle Brooks), Vigilante (Freddie Stroma), ein noch gewalttätigerer und gestörterer „Superheld“ als Peacemaker, und der Anführer Clemson Murn (Chukwudi Iwuji), der sich durch seine Black-Ops-Arbeit einen blutigen Ruf erworben hat. Auf ihrem Weg muss das Team zusammenarbeiten, um außerirdische Kreaturen zu besiegen, die als „Butterflies“ bekannt sind – und sich auch mit weißer Vorherrschaft und toxischer Männlichkeit auseinandersetzen.
In Anbetracht der Tatsache, dass The Suicide Squad als das Ergebnis des „wunderbar verdrehten Geistes“ von James Gunn angepriesen wird, ist es wichtig zu erwähnen, dass Peacemaker nicht nur ein Fernsehprojekt ist, bei dem Gunn als ausführender Produzent fungierte und das er dann verließ. Gunn schrieb alle acht Episoden dieser Serie und führte bei allen bis auf drei auch Regie. Peacemaker ist ganz und gar James Gunns Vision und in vielerlei Hinsicht ein Superheldenfilm wie Eastbound & Down. (Jody Hill, der Mitschöpfer dieser Serie, hat auch bei einer Episode von Peacemaker Regie geführt, was dem Ton und dem Humor der Serie entspricht).
Die Gewalttätigkeit der Suicide Squad setzt sich in der Serie fort, wobei sorgfältig auf praktische Effekte geachtet wurde, z. B. eine Leiche im Hintergrund, die weiterhin Blut spuckt. Die saloppe Sprache und die nötige weibliche Nacktheit tragen ebenfalls zum R-Rating bei. Angesichts dieses Stils stellt sich die Frage, ob sich die Serie über die Sensibilität von Teenagern lustig macht, wie die Albernheiten von Figuren wie Peacemaker und Vigilante vermuten lassen, oder ob sie sich direkt an sie anlehnt. Vieles deutet auf Ersteres hin, wenn man bedenkt, wie die Serie mit dem Entwicklungspotenzial von Peacemaker umgeht. Gunn scheint einen Kick daraus zu ziehen, sich über die Exzesse der Ausbeutung lustig zu machen und sie gleichzeitig voll auszuschöpfen. Diese Herangehensweise ermöglicht interessante Darbietungen des gesamten Casts, der die Balance zwischen schwerem Drama und derbem Teenie-Humor sehr gut hält.
Mehr noch als The Suicide Squad wirkt Peacemaker wie der Höhepunkt dessen, was Gunn mit dem Film „Super “ (2010) erreicht hat: Selbstjustizler, die (in ihrer Vorstellung) auf einer Mission sind, Frieden zu stiften und die Straßen zu säubern, werden nun mit einem größeren Budget und etablierten (wenn auch obskuren) Comicfiguren zum Leben erweckt. Gunn positioniert den Peacemaker und vor allem den Vigilante als weitaus effektivere Versionen von Rainn Wilsons The Crimson Bolt aus Super, auch wenn Gunn nun viel mehr daran interessiert ist, die moralische Ambiguität und den geistigen Freiraum seiner Antihelden zu thematisieren.
Dieser besondere Fokus auf Peacemakers Absichten macht ihn nach The Suicide Squad so faszinierend, da er sich nun mit vergangenen Taten auseinandersetzen muss, die die meisten Menschen als absolut bösartig ansehen würden. Er steht an einem Scheideweg in seinem Leben als selbsternannter Superheld. So charmant John Cena auch sein mag, die ursprüngliche Idee, dass Gunn mehr Zeit und Mühe darauf verwendet, sich auf einen „rechten Waschlappen und Massenmörder mit einem verzerrten Sinn für Frieden zu konzentrieren, schien zunächst kein lohnendes Ziel zu sein. Aber die Serie zeigt, dass Gunn daran interessiert ist, zu hinterfragen und zu untersuchen, wie Menschen extreme und schädliche Überzeugungen annehmen und wie sie sich ändern können, nicht nur allein, sondern auch mit der Hilfe anderer.
Die Serie spricht den Peacemaker jedoch nicht völlig von seinen früheren Taten frei, weder auf dem Bildschirm noch außerhalb. Er bleibt der schlecht informierte Trottel, der er seit seiner Einführung ist, auch wenn er versucht, sich zu bessern. Aber es werden absichtlich noch schlimmere Leute einbezogen, um ihn definitiv weniger schlimm aussehen zu lassen. Während Gunn Peacemaker anscheinend zutraut, sich zu entwickeln, gibt er ihm mit Auggie Smith (Robert Patrick), Peacemakers missbrauchendem, reuelosem, rassistischen Vater, einen Gegenpart. Gunn zeichnet ihn selbstbewusst als absolut unfähig, sich zu ändern, auch wenn sich sein Sohn offensichtlich danach sehnt. Und dann ist da noch der absolute Psychopath Vigilante, der wahllos Menschen wegen kleinster Vergehen tötet und keinerlei Selbstreflexion versteht oder nachvollziehen kann. (Vigilante vermeidet allerdings explizite weiße Dominanz, denn Auggie ist hier eindeutig der Schlimmste der Schlimmen).
Wie in fast allen Filmen und Serien der letzten Jahre geht es auch in Peacemaker letztlich um die Bewältigung eines Traumas – nicht nur um die Folgen von The Suicide Squad, sondern auch um das Trauma, von einem Mann wie Auggie aufgezogen worden zu sein und jemand zu sein, auf den ein böser Mann stolz sein kann.
Cena bekommt schweres, substanzielles Material, mit dem er arbeiten kann, während Gunn versucht, die Figur des Peacemakers und seine traurige Gemütslage zu entschlüsseln. Das gelingt ihm, wenn auch unterlegt mit kitschigem 80er-Jahre-Metal. („There’s no wrong time to rock“ ist ein wichtiger Teil des Ethos von Peacemaker, der zeigt, dass Gunn tatsächlich eine Fernsehserie und nicht nur einen achtstündigen Film drehen wollte). Er hat bereits bewiesen, dass er die Komik der Figur gut rüberbringen kann, und in der Serie wird deutlich, dass Cena besonders gut improvisieren kann. Aber der Schlüssel zu dieser Serie war immer seine Fähigkeit, die emotionale Schwere zu erreichen, die die Figur zu mehr als nur einem Witz macht.
Und das ist es, was Cena das Herz der Szenen finden lässt, in denen er traurig zu Hair Metal abrockt oder eine emotionale Verbindung mit einem CGI- Adler eingeht. (Eagly, wirklich ein Highlight der Serie.) Er ruft echte, herzliche Reaktionen hervor, und das nicht nur in Szenen, in denen er allein ist. (Seine ernsten Szenen mit Brooks und Holland lassen das Publikum sehnsüchtig darauf warten, dass er die Kurve kriegt, obwohl klar ist, wie viele Dinge ihm im Weg stehen. Je länger die Staffel dauert und je mehr Zeit das Peacemaker-Team mit ihm verbringt, desto klarer wird ihnen, wie schwer es ist, nicht mit ihm zu fühlen, egal wie sehr sie es versuchen. Und es ist wirklich schwer, nicht mit ihm und seinem Hausadler mitfiebern zu wollen.
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