Das Lied des Blutes / Anthony Ryan

Auch wenn mir nicht alles gefallen muss, was bei Klett-Cotta und der Hobbit-Presse erscheint, bin ich doch immer wieder angetan von den meist geschmackvollen Aufmachungen des Verlags. Leider haben wir hier in Deutschland in den wenigsten Fällen Hardcover im Fantasy-Bereich, oft geht es um das schnelle Geld, und die Verlage werfen auf den Markt, was gerade dem Hype entspricht. Bei der Hobbit-Presse muss man sich nur mal die liebevollen und geschmackvollen Aufmachungen ihres Kerngeschäfts, die Werke von J.R.R. Tolkien, ansehen, um den Unterschied zu erkennen.

Anthony Ryans “Lied des Blutes” kommt also im Hardcover (und natürlich im Paperback); es stellt den Auftakt zu einer großartigen Geschichte, die zwar zu Beginn kein Spektakel abfeuert, dafür aber herausragend erzählt ist. Die Serie hat noch einen weiteren Ableger, einen Zweiteiler, der “Rabenklinge” genannt wird und der ebenfalls bereits vollständig in der Hobbit-Presse vorliegt.

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Das Kartenmaterial der Fantasy

Karten sind dem Fantasy-Fan genauso wichtig wie die phantastischen Elemente einer Geschichte selbst. Auch das Artwork spielt eine entscheidende Rolle, so dass man durchaus behaupten kann, Fantasy-Leser tendieren zu einer nahezu ganzheitlichen Erfahrung. Viele folgen ihren Helden sozusagen parallel zu dem, was sie lesen, mit dem Finger auf der Landkarte oder werfen zumindest einen Blick auf die Karte, um zu sehen, wo sie sich der nächste Außenposten, die Taverne oder Stadt befindet. Auch wenn heute Karten immer mehr aus der Mode kommen, ist der Tenor doch weit verbreitet, dass Karten eine gute Sache sind. Es gibt sogar Umfragen, aus denen hervorgeht, dass manche ein Buch, in dem keine Karte enthalten ist, gar nicht kaufen würden.

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Stephen King Re-Read: The Stand

Das letzte Gefecht (The Stand) war ein Meilenstein für Stephen King, und das nicht nur, weil die Größe und das Gewicht des Buches einem tatsächlichen Meilenstein in nichts nachsteht. Es war das letzte Buch für den Verlag Doubleday und brachte ihm seinen ersten Agenten ein, der Stephen King von einem reichen Autor zu einem sehr, sehr reichen Autor machte. In schreibspezifischer Hinsicht gibt es jedoch einen anderen Punkt, der das letzte Gefecht über alles stellt, was der Autor bis dahin geschrieben hatte: es ist lang. Sehr lang. Und das ist wichtiger als man zunächst annehmen mag.

Nachdem King seinen Roman Shining beendet hatte, dauerte es einen Monat, bis er mit seinem nächsten Buch begann: The House on Value Street. Darin sollte es um die Entführung der Verleger-Tochter Patty Hearst gehen. King war der Meinung, dass diese Entführung nur für einen Romancier Sinn ergeben könnte. Doch nach sechs Wochen Arbeit schaffte er nur ein paar Zeilen. Was aber noch schlimmer ins Gewicht fiel für einen charakterbasierten Schriftsteller wie King: seine Figuren fühlten sich leblos an und aus anderen Büchern entlehnt. So saß er vor seiner toten Schreibmaschine, umgeben von Recherchematerial und dachte an den Dugway-Vorfall von 1968. In diesem Dugway-Areal kam es zu einem Unfall: die Army hatte bei einem Nervengas-Test zufällig 3000 Schafe getötet. Er dachte auch über George R. Stewards Buch Leben ohne Ende nach, in dem eine Pandemie fast die ganze Menschheit auslöscht. Außerdem erinnerte er sich an etwas, das er vor kurzem bei einem christlichen Radiosender gehört hatte: “Einmal in jeder Generation wird die Plage über sie kommen.”

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Stephen King Re-Read: Glas

Alte Sendung aus dem „Phantastikon-Podcast“

Der vierte Band in Stephen Kings Saga vom Dunklen Turm bietet einen Abstecher in die Vergangenheit Rolands von Gilead und erzählt, wie er wurde, was er ist. Seit dem ersten Band haben wir immer wieder kleine Einblicke in die Vergangenheit des letzten Revolvermannes bekommen, aber hier widmet sich quasi das ganze Buch seiner Geschichte.

Da mag es fast schon beiläufig scheinen, dass sich in Wizard and Glass (dt. Glas) die Kosmogonie dramatisch verschiebt und alle Werke Kings unter den Fittichen des Turms vereint. Sechs Jahre hat es gedauert, bis der Cliffhanger des vorigen Bandes – The Waste Lands – seine Fortsetzung erfuhr, aber 1997 stand dieser entscheidende Band endlich in den Regalen.

In der zwischen den Romanen liegenden Zeitspanne erschütterte Edward Witten das Gebiet der theoretischen Physik, indem er behauptete, dass unsere Existenz elf Dimensionen enthalte, wobei er sich auf John Schwarz und Michael Greenes früheres Konzept der Stringtheorie stützte. Diese Extradimensionen sind ineinander gefaltet und in einer sehr interessanten Struktur ineinander verflochten. Der Raum, den wir alle bewohnen, wäre damit präsenter als allgemein angenommen und somit ein eigener Körper.

Was die Menschheit als das Universum wahrnimmt, ist in Wirklichkeit nur eine riesige Vier-Membran-Einheit, wobei die vierte Brane die Zeit ist, die in weiteren sieben Branen wirkt. So wie sich dreidimensionale Wesen auf der Erde bewegen und mit anderen dreidimensionalen Subjekten und Objekten interagieren, so könnte sich auch ein dreidimensionaler Raumkörper bewegen und vielleicht mit anderen Branen interagieren und kollidieren, was zu einer massiven Zerstörung führen würde.

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Stephen King Re-Read: Drei

Alte Sendung aus dem „Phantastikon-Podcast“

Während das erste Buch als Vorbereitung auf das, was folgen sollte, gelesen werden kann, beginnt Roland in “Drei” seine Reisegefährten zusammenzusuchen, quasi sein zweites Ka-tet (zum ersten werden wir in Band 4 alles erfahren). Das tut er nicht ganz aus freien Stücken, denn das allmächtige Ka, diese seltsame Schicksalsmacht, hat einen erheblichen Anteil daran. Ka schließt Zufälle zwar nicht aus, aber das eine vom anderen zu trennen ist fast unmöglich. Die Verbindung zwischen unserer und anderen Welten wird zwar schon in “Schwarz” angedeutet, beginnt aber erst hier wirklich imposant zu werden (und bekommt in Band 4 seinen endgültigen philosophischen Unterbau).

War ich mit dem deutschen Titel des ersten Bandes nicht einverstanden, geht für mich der hier gewählte in Ordnung. Im Original heißt das Buch “The Drawing of the Three”, wörtlich übersetzt also: Das Ziehen der Drei, und das ist kein schöner Titel. Doch das dürfte eher Zufall sein, denn bereits der nächste Band “tot.” ist so idiotisch überschrieben wie eh und je.

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Warum wir Fantasy-Literatur brauchen

J. R. R. Tolkiens „Der Herr der Ringe“ hat sich weltweit rund 150 Millionen Mal verkauft, was ihn zu einem der meistverkauften Romane aller Zeiten macht. Einige behaupten sogar, es sei das größte Buch des zwanzigsten Jahrhunderts. Während Tolkiens Geschichten um Mittelerde immer beliebter werden, weigern sich viele Gelehrte immer noch, sie ernst zu nehmen. Die meisten Kritiker ignorieren sie nicht nur, sondern verachten sie mit feuriger Leidenschaft. Kritiker der jüngeren Generation konzentrieren sich – vor allem, weil sie müssen – auf die vermeintlichen sozialen Probleme in Mittelerde, wie Rassismus oder Sexismus. Aber die erstaunlichsten Aussagen kommen vor allem von der älteren Generation der Literaturkritiker, die behaupten, dass Tolkiens Schreiben einfach schrecklich sei. 

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Harry Potter – Der Zauberlehrling

Auch wenn bei einer Abstimmung über die beliebtesten Charaktere in J. K. Rowlins berühmter Serie, die von dem Verlag Bloomsbury durchgeführt wurde, Serverus Snape vor Hermine Granger als eindeutiger Gewinner hervorging, darf das nicht darüber hinweg täuschen, dass Harry Potter selbst zu einer der größten fiktionalen Popikonen aller Zeiten gezählt werden kann. Die Abstimmung – bei der er nur den vierten Platz belegte – zeigt aber eines: Wenn man von dieser unglaublichen Erfolgsgeschichte in Buch und Film spricht, dann ist das bei Weitem nicht Harry allein zu verdanken. Dumbledore, Ron Weasley, Sirius Black, Dobby – all diese Figuren bilden den Brunnen, aus dem eine jener Figuren erwuchs, die wie wenige andere die Popkultur veränderte.

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Der Wurm Ouroboros

Ouroboros

Dies ist ein Werk heroischer Fantasy, das von Künstlern wie J. R. R. Tolkien, C. S. Lewis und Ursula LeGuin als Inspiration für ihre eigene Arbeit ausgelobt wurde. Und sicherlich finden sich die Ideen des Transfers in eine fremde Welt, heroische Suchen und große, oft scheinbar aussichtslose Auseinandersetzungen gegen böse Mächte als Wurzeln zu großen Teilen in diesem Werk.

Es ist ein seltsames Buch, und das war es bereits 1922, als es zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Allerdings ist es für manche ein sehr befriedigendes seltsames Buch. Der Autor war ein englischer Beamter, außerdem übersetzte er nordische Sagen und galt als Experte für mittelalterliche und Renaissance-Poesie, hatte also viel mit C. S. Lewis gemeinsam. tatsächlich kannte er Lewis und Tolkien persönlich und interagierte mit ihrem Inklings-Kreis. Anders als diese beiden war er jedoch entschieden kein Christ und könnte am ehesten als neoheidnisch angesehen werden – wie auch dieses Buch.

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Die Enwor-Saga

In den 80er Jahren haben einige sehr interessante Werke der Fantasy ihren Ursprung. Stephen King begann sein gewaltiges Epos Der dunkle Turm, Stephen R. Donaldson legte seinen Thomas Covenant vor. Und es gab noch andere, die heute zur Grundlage dieses Genres zählen, alles in allem aber war es ein Tasten im Dunkeln. Die meisten Autoren zeigten sich von Tolkien inspiriert, der wie ein Magnet alle Ideen an sich zu reißen schien. Deutsche Autoren waren ohnehin nicht auf dieser Landkarte verzeichnet. Einer von ihnen machte aber gleich in seiner Anfangsphase dann doch von sich reden: Wolfgang Hohlbein. Und scheinbar brauchte der Mann keine Anlaufzeit, denn mit dem ersten Buch seiner Enwor-Saga brach er nicht nur mit der Tradition Tolkiens, sondern demonstrierte auch gleich jene ungeheure Fabulierlust, die ihm nicht nur Lob einbrachte.

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Stephen King Re-Read: Schwarz

Alte Sendung aus dem „Phantastikon-Podcast“

“Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste und der Revolvermann folgte ihm.”

So beginnt Stephen Kings Hauptwerk und das erste Buch der Dunklen-Turm-Serie, inspirierte von der epischen Tragweite von Tolkiens Herr der Ringe, der filmischen Gewaltigkeit von Sergio Leones Dollar-Trilogie und der Poesie von Robert Brownings Gedicht “Childe Roland To The Dark Tower Came.” Im ersten Buch befinden wir uns in einer postapokalyptischen Landschaft mit einer Kultur, die Christentum, Artussage und westliches Ethos miteinander verbindet.

Der große Protagonist hier ist Roland Deschain von Gilead, ein Revolverheld im Stil des alten Westens und letzter Spross eines verschwundenen Königreichs. Seine Mission, um nicht zu sagen, seine Besessenheit ist es, den zentralen Fixpunkt im Herzen aller Existenz zu erreichen, den dunklen Turm, den die Legionen des Chaos zu zerstören suchen und damit die Welt – alle Welten – zu vernichten suchen.

Die Saga ruht auf einer komplexen metaphysischen Architektur, die Fragen des freien Willens, des Determinismus und der göttlichen Vorsehung untersucht. Die treibende Kraft im Universum von Kings Dunklem Turm ist Ka, eine geheimnisvolle Kraft, die Ideen der griechischen Hamartia und der calvinistischen Prädestination vermischt. Ka bringt Roland und seine Gefährten zusammen und treibt sie ihrem jeweiligen Schicksal entgegen, aber gleichzeitig ist dieses Ka tief mit den Entscheidungen verbunden, die in Rolands Vergangenheit getroffen wurden. King fängt wie immer besser als jeder andere Genreautor das komplexe Auf und Ab von Entscheidungen und Unvermeidbarkeiten ein, und im Grunde ist es unmöglich, auf einen einzelnen Band gesondert einzugehen, ohne zumindest die Gesamtstruktur anzusprechen. Das ist heute viel weniger ein Problem als 1982, als der erste Band The Gunslinger (Der Revolvermann; leider vom Verlag wie so oft bei King aus nicht nachvollziehbaren Gründen auf “Schwarz” umtituliert) erschien, und niemand ahnen konnte, wohin die Reise geht, oder besser gesagt, was sie am Ende tatsächlich beinhaltet.

Die Anfänge des Revolvermanns

1970 begann King, eine Geschichte über einen Mann namens Slade zu schreiben, einen Revolverhelden in einer postapokalyptischen Welt, der sich unerbittlich auf die Spur seines Erzfeindes, des namenlosen Mannes in Schwarz, begibt. Aus dieser Fingerübung entwickelten sich fünf zusammenhängende Geschichten über einen Helden namens Roland, die von Oktober 1978 bis November 1981 in der Zeitschrift “Magazine of Fantasy & Science Fiction” veröffentlicht wurden. Ein Jahr später wurden die Geschichten zusammengefasst, und “The Gunslinger” erschien in Romanform bei Donald M. Grant Publishers; es wurde der Grundstein zu allem, was King je schreiben würde. In den folgenden 22 Jahren fügte King der Saga vom dunklen Turm sechs Romane hinzu und beendete die Reihe am 21. September 2004, seinem 57. Geburtstag, mit dem letzten Band, The Dark Tower (Der dunkle Turm; vom Verlag zu “Der Turm” umtituliert).

Die Verbindungen zwischen dem Dunklen Turm und Kings anderen Werken sind vielfältig, und noch immer suchen Fans wie Wissenschaftler nach den genauen Spuren. Auf der kleinsten Ebene sind Ähnlichkeiten zwischen den verschiedenen Charakteren, Schauplätzen oder Konflikte, die eine Intertextualität bilden, besonders auffällig, wie zum Beispiel die Ähnlichkeit von Danny Torrance aus The Shining (Shining) mit Rolands “Adoptivsohn” Jake Chambers.

Im Gegensatz dazu können Figuren über Jahrzehnte hinweg unbemerkt existieren, um ihren Weg wieder zurück in Kings Multiversum zu finden, wie etwa der verfluchte Priester Pater Callahan, der 1975 erstmals in Salem’s Lot (Brennen muss Salem) und 2003 in Wolves of the Calla (Wolfsmond) auftauchte. Unter Berücksichtigung all seiner Huldigungen und popkulturellen Aneignungen, die von Harry Potter bis hin zu Marvel Comics reichen, erweitert sich der Umfang von Mittwelt immer weiter und greift auf das riesige Genre-Universum des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts zurück.

Das Multiversum des Dunklen Turms (Der dunkle Turm)

Der Aufstieg multiverser kosmologischer Modelle im zwanzigsten Jahrhundert brachte viele fiktionale oder wissenschaftliche Texte hervor, die sich durch das Potenzial mehrerer Universen bewegten. Die Romane von Stephen Kings Der dunkle Turm fügen den Konventionen der Gothic Fiction neue Möglichkeiten und Facetten der Bedeutung hinzu und beleuchten gleichzeitig die massiven erzählerischen Schwierigkeiten, die einem Multiversum innewohnen. Eine Untersuchung von Kings Neuerungen erforderte den Rückgriff auf die Literaturkritik über King und der Gothic Fiction, auf wissenschaftliche Zeitschriften und Werke über das Multiversum sowie auf psychologische oder philosophische Studien über den menschlichen Geist und seine Beziehung zum Kosmos. King beschwört das Unheimliche sowohl durch ein lebendiges, verwundetes Multiversum als auch durch eine unendliche Verdoppelung in unendlichen Welten herauf. Die wachsende kosmische Landschaft, die nicht durch stabile Grenzen oder Kartographie eingegrenzt werden kann, steht für den Versuch der Gothic Fiction, instabile moralische Grenzen zu kartographieren. Der dunkle Turm, ein mehrdeutig symbolischer Brennpunkt, platziert das gotische Schloss in jedem Universum. Jede Iteration des Turms trägt symbolisches Gewicht, vom Konflikt zwischen Empirie und Glauben bis hin zur Misshandlung von Frauen. Schließlich verwendet King ein Multiversum, um sich selbst in das Gewebe und das Vermächtnis der amerikanischen Literatur einzuflechten, und zitiert Chambers, Lovecraft und Edgar Allan Poe.

Die schauerliterarische Abhängigkeit von einem Schauplatz, z.B. von Spukschlössern oder Landschaften, erhält in einem Multiversum eine neue Bestimmung. Kings Wahl eines riesigen, unendlichen Milieus für sein Hauptwerk bot ihm zahlreiche Gelegenheiten, die Konventionen der Gothic Fiction zu verändern. Auch wenn die Tiefen des erzählerischen Potenzials eines Multiversums vielleicht nie ganz ausgelotet werden, so zeigt Kings Erforschung dieses Milieus doch, wohin künftige Autoren reisen könnten (und es zeigen die jüngsten Entwicklungen, dass dies auch geschieht).

King wird den Charakter des Multiversums im Laufe der Serie erheblich ausbauen und im vierten Band “Wizard and Glass” einen erheblichen philosophischen Sprung machen, der bedeutend für sein Gesamtwerk sein wird. Doch zunächst stellt er seine Heldengruppe in “The Drawing of the Three” zusammen.