Ich habe noch eine Linse für den Apparat Ich drehe mich in dich Ich drehe mich in dich Der Tag war nicht zu erwarten gewesen, als du gestern – Als du ankamst, hattest du deine Schuhe in der Hand Und drehtest dich von der Sonne weg Die den Steg entflammte Er wurde für einen Augenblick zu einem anderen Augenblick
Wenn uns der Tanz ausgeht Habe ich noch eine Linse für den Apparat Ich drehe mich in dich Ich drehe mich in dich Die Zimmertüre lässt kein Licht herein, deine Konturen – Deine Umrisse bleiben dein Eigentum solange du lebst Es könnte jederzeit anders sein Es bräuchte nur eine kleine Erschütterung Ich kann mir keine andere Dimension vorstellen
Die Turbulenzen nahmen zu, ohne Reue, uns über die Zeiten hinwegzufegen. Ich sah, wie alles erstarrte – ein handfest gewordener Untergang, ein Zerbröseln am Nullpunkt, der von einem Geschwader Minuswelten umschwärmt wurde, die dem Werden nicht entkommen können.
Sie drehte sich um und beobachtete, wie der Fremde an ihr vorbei ging, fragte sich, was ihm zugestoßen sein mochte. Im anständigen Teil der Stadt beteten sie die Wirklichkeit an. Es brannte nicht mehr, als er einige Stunden später erwachte.
Die Türen zu allen Geschäften standen offen, manche wie ein Schlund, eingeschlagen und marode. Im anständigen Teil der Stadt brachten sie sich zu Anlässen gegenseitig Kuchen. Aus den Kesseln unter der Stadt dampften Wassersignale.
Die Vehikel schlurften durch die Straßen, obszöne Jäger emsiger Flaneure, die jeden Tag nur einen kleinen Bissen dieser phänomenalen Aussicht zu sich nahmen. Im anständigen Teil der Stadt gab es Prospekte, die alles aus der Ferne zeigten.
Ich bin auf der Suche nach dem Seltsamen. Das Leben, die entblößten Träume… oder mehr noch : der fehlende Sinn, der nur dann fehlt, wenn er wirklich fehlt und nicht etwa wenn es ihn gar nicht gibt.
Dieser Baustein, der beweisen könnte dass die Schöpfung eine runde Sache ist, alles eingerastet und läuft wie geschmiert, wir haben die Vernunft doch tatsächlich als solche erkannt, hurra.
Die Gebäude und Räume können nur von einer Seite aus betreten werden, eine Auswahl fällt daher leicht. Im Innern aber stecken die Möglichkeiten einer ausgedehnten Traumwanderung, die
– wie eine gute Geschichte – irgendwo anfängt und irgendwo aufhört. Das Vorher und Nachher ist nur als Potenz vorhanden, aber es wiegt schwer in seiner Nichtausgesprochenheit.
Das Leben, die entblößten Träume…
Das Seltsame hat einen anderen Grund als das Gewöhnliche zu konterkarieren, es führt seinen Tanz in Stille aus und ist präsent wie ein Bild, das von einer ruchlosen Hand überpinselt wurde, in der Annahme, niemand würde kratzen oder schaben oder sich fragen, warum die Farbe derart monströs aufgetragen wurde, ob sich da nicht ein Geheimnis finden ließ bei der Entscheidung :
Welches der beiden Kunstwerke soll dem Vergessen in den Rachen geworfen werden? – von denen eins vielmehr ein quasi-Kunstwerk ist, mit einem quasi-Dasein.
Zerstören wir das Sichtbare für etwas, das wir nicht kennen – und wäre ein Vergleich nicht ohnehin töricht? Eine Skizze ist der erste Beleg für die Dauer, denn solange immer alles möglich ist, vergeht kein Gedanke ungedacht.
Sie drehte sich um und beobachtete, wie der Fremde an ihr vorbei ging,
fragte sich, was ihm zugestoßen sein mochte. Im anständigen Teil
der Stadt beteten sie die Wirklichkeit an. Es brannte nicht mehr, als er
einige Stunden später erwachte.
Die Ruhe ist makellos Es ist das Entferntsein jeglicher Fleischmaschinen, keine Agenda führt sie zu mir
Zwanzig Jahre sind eine merkwürdige Zeitform Die Vergänglichkeit habe ich sehr gut produziert; Ich habe in den Tag hinein geschrieben So als wären Wolken meine heimlichen Zusammenkünfte